Schlechte Krise, gute Krise

Die Finanzkrise. Oder einfach nur Fikri genannt. Bei den einen waren es die Aktien, bei anderen Spareinlagen. Noch andere fürchten um ihre Finanzierungen der Nobelkarossen und Luxushäuser. Denn nicht jeder Manager wird diese Zeit in sein er Position überleben. So manch einer wird seinen Job noch verlieren in den nächsten Monaten. Ein klein wenig Angst hat jeder, der momentan in der glücklichen Lage ist, noch einen Job zu haben. Schlechte Krise.

Und dann das. Das, was man schon lange vermuten konnte. Einigen Konzernen kam die Fikri gerade recht. So haben sie jetzt einen guten Vorwand, Angestellte zu entlassen, Jobs abzuschaffen. Wegen der Fikri und ihren Folgen müsse man sich von soundsoviel Jobs trennen, müsse man soundsoviel einsparen. Gute Krise.

Den wirklichen Grund können sie so schön verschweigen. Noch mehr Gewinne, noch mehr Renditen, noch mehr Geld scheffeln. Und das ausgerechnet in der Branche, die tagtäglich darüber berichtet. Aber, wer sich ein wenig nur auskennt, konnte dies schon lange vorhersehen. Dass es einmal so kommen würde. Und so geht auch ein altes Sprichwort dahin. Denn nicht jeder, der schreibt, bleibt.

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Da war die (Finanz)Welt noch in Ordnung: Die GM-Towers (rechts) 1992, fotografiert von Kanada aus (damals noch Dia-Film)

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