Verdammt, er war es wert

jb06a1

Der Abend hätte anders verlaufen sollen. Also er war anders geplant. Klar, ich hatte mir auch ein Ticket gekauft. Für das Konzert mit dem „Gitarristen sowieso“. Von dem meine Freunde schon ewig geschwärmt hatten. Aber eigentlich wollte ich hauptsächlich Freunde wieder treffen. Man sieht sich halt nicht mehr so oft, wenn man 330 Kilometer weit weg wohnt.

Und dann das. Kaum hatte ich alle Freunde begrüßt, eine Runde Bier geholt, da ging das Konzert auch schon los. Er kam auf die Bühne. Er fing an zu spielen. Auf einmal waren alle Vorsätze dahin. Die Vorsätze, sich mal wieder ausführlich mit den Freunden zu unterhalten. Denn sie hatten recht. Verdammt recht. Ich stand das komplette Konzert wie gebannt vor der Bühne.

Wie kann man nur so singen? Wie kann man nur so singen und gleichzeitig so Gitarre spielen? Was heißt hier spielen. Zaubern wäre hier wohl mehr angebracht. Ich will jetzt hier nicht übertreiben. Auch nichts und niemanden vergöttern. Aber da ich selbst viele Jahre Musik gemacht habe, bin ich mir sicher: Joe Bonamassa gehört zu den größten Gitarreros, die je eine Klampfe in die Hand genommen haben. Das war einfach nur groß.

Die Unterhaltung mit den Freunden hielt sich dann zeitlich und inhaltlich sehr in Grenzen. Aber, verdammt noch mal, er war es wert. Könnt Ihr doch verstehen, liebe Freunde, oder?

Konzert vom 14. Oktober 08 in Redondo Beach bei L.A. (Kalifornien)

Advertisements

Eine Antwort zu “Verdammt, er war es wert

  1. Pingback: eNUN » sind wir nicht alle ein bisschen NUN?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s