Klaus Wowereit auf dem Weg ins Kanzleramt oder warum gerade ich den ersten Fahrschein vom U-Bahnhof Brandenburger Tor besitze

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Es stand nicht im Protokoll. Aber Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit ließ es sich heute nicht nehmen, bei der ersten Fahrt der neuesten, kürzesten und teuersten U-Bahn der Welt dabei zu sein – der U55. Offiziell gehts erst am Samstag los, die deutsche und internationale Journaille durfte vorab schon mal ne Runde in der Pendelbahn fahren.

Ganze 1800 Meter ist die „Kanzler-U-Bahn“ lang, 320 Millionen Euro hat sie gekostet. Das sind immerhin satte 178.000 Euro pro Gleismeter. Gerade mal drei Stationen hat sie – Brandenburger Tor, Bundestag und Hauptbahnhof. Dazwischen fährt sie nun bis 2017 immer hin und her, bis die Linie einmal ans U-5-Netz angeschlossen ist und wir vom Hauptbahnhof über den Alex bis nach Hönow fahren können. Aber das dauert noch etwas.

Heute jedenfalls war Medien-Fahrt und alle waren gekommen. Scheinbar alle Zeitungen des Landes, alle Schülerzeitungen dazu, die BVG- und Bahnspotterblätter sowieso. Und alle stürzten sich auf Wowereit, als wenn es keine Fotos von ihm geben würde. Aber gut, er war ja auf dem Weg ins Kanzleramt. Wenn auch nur mit der U-Bahn, immerhin.

Und während sich die Meute auf ihn und in die U-Bahn stürzte, habe ich den ersten BVG-Fahrschein am Brandenburger Tor abgestempelt. So war ich nicht nur der einzige mit gültigem Fahrschein, sondern besitze nun auch das erste BVG-Ticket vom U-Bahnhof Brandenburger Tor.

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