Der Letzte macht die Erleuchtung aus

Die Tom-Cruise-Fans unter den Spatzen pfiffen es schon lange vom Dach, nun wollen es auch die Experten gehört haben: Die in Berlin maßlos überschätzen Anhänger der Irren-Gemeinschaft von Scientology wollen die deutsche Hauptstadt aufgeben. Der ganze Aufwand umsonst, alles Geld in den märkischen Sand gesetzt. Während Gegner und Kenner immer noch warnen, soll im Sekten-Haupthaus in der Berliner Otto-Suhr-Allee nun bald die L.-Ron-Hubbard-Erleuchtung ausgehen.

Auf dem Kudamm wird schon lange nicht mehr Stressgetestet. Zuerst lag die Vermutung nahe, dass es selbst den Dianetikern zu kalt geworden war. Temperaturen bei minus zehn Grad und kälter; Schnee, Eis und Glätte sind wohl keine guten Voraussetzungen um Lügenromane auf offener Straße zu verkaufen. Und wer will sich bei solchen Temperaturen ausgerechnet von diesen Rotjacken erklären lassen, dass er Stress hat?

Ein kleines Ufo wollten die Jünger Hubbards noch einmal mit Werbung bei den jüngsten Berlinern landen. Aber auch das war eher eine Bruchlandung, wenn nicht sogar ein Total-Absturz. An den erinnert übrigens auch die aktuelle Homepage. Der aktuellste Eintrag unter dem Link „Nachrichten“ bezieht sich auf die 5. Gipfelkonferenz für Menschenrechte in New York.  Er beginnt mit den Worten. „Am vergangenen Wochenende trafen sich…“ Die Konferenz fand im September 2008 statt… Tschüssikowski und Good Bye! Wir werden Euch nicht vermissen. Aber auch Eure Anwesenheit hat nicht wirklich wen interessiert.

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Ein Kommentar zu “Der Letzte macht die Erleuchtung aus

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