Kevin Devine & die iPhone-Attacke

Wie der beste Weg zum White Eagle Hotel sei, fragten wir einen Herren mit iPhone in der Hand am Palm Beach Motel in Portland. Wir waren auf dem Weg zum Kevin-Devine-Konzert. Der Typ überlegte kurz, fand aber wohl nicht die richtige Antwort. Also schaute er in sein iPhone, rief den Stadtplan von Portland auf, parallel dazu die Straßenbahnverbindungen. Zwei Minuten später waren wir mit allen Informationen versorgt. Nur eine Station mit der Bahn, dann die Mississippi Street hinauf bis zur Russel und schon seien wir da. Vielen Dank und einen schönen Abend noch und die Frage: Sie sind wohl immer online, was? „Yes“, kam prompt die Antwort. Und dann noch: „Es ist wie eine Droge. Ohne das, das wäre katastrophal.“ Unterdessen war dann auch unsere Bahn gekommen. Und, beim Einsteigen, bemerkte er noch: „Eine Terroristen-Attacke auf das iPhone-Netz, das wäre viel wirksamer als Bombenanschläge. Das wäre wirklich schlimm.“ Sprachs, wünschte uns einen Guten Abend und war schon wieder in den Weiten seines iPhones verschwunden. Das Konzert dann mit Kevin Devine war klasse. Inklusive einer jungen Vorband, deren Namen man sich merken sollte: The Physical Hearts.

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