Weihnachten 21

Protest, überall Protest. In diesem Jahr gehört es wohl zum guten Ton. Man nennt sich „Irgendwas 21“ und schon geht es los. Gegen Flughäfen und -routen, gegen Bahnhöfe und Gleise, gegen Google-Street-View und Pixel, gegen den Papst und Kondome, gegen zuviel Zucker in Brotaufstrichen und Konservierungsstoffe in Konserven. Ein Ziel für den Protest findet sich immer, ein Tag für die Demo auch. Besonders der Montag hat es den Protestlern hierzulande angetan.

Was übrigens auch so ein Blödsinn ist. Nur weil die Montags-Demos von 89/90 deutsche Geschichte geschrieben haben, muss man nun auch am Montag demonstrieren. Dabei spricht doch fast alles dagegen: Zum einen werden diese Demos keine deutsche Geschichte schreiben. Zweitens müssen Dienstagfrüh viele Protestler arbeiten. Es sei denn, es ist eine Hartz-25-Demo (Hartz 4 plus 21)). Und drittens ist das TV-Abend-Programm zwar immer schlecht, aber Freitags eben noch schlechter als Montags.   

Aber es wird weiter montagdemonstriert. Selbst gegen Weihnachten und seine Bäume. Berliner haben es jetzt auf die Spitze getrieben. Nach den bpb-Enthüllungen über die wahre Herkunft des diesjährigen Weihnachtsbaum-Ersatzes auf dem Breitscheidplatz musste eben diese weichen. Der Stern ist ab. Zu russisch, verlautete es aus gut informierten Kreisen aus Himmelpfort. Dabei hätte russisch doch gerade hier gut gepasst. Hieß doch der Westberliner Bezirk schließlich einmal Charlottengrad.

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