Statt Festtagsgrüße ein Bericht

Tja, Mädchen und Jungs, Rocker und Folkloristen, Volkskunstkollektive und Fans. Was soll ich sagen? Die, die Ihr nicht dabei gewesen seid, Ihr habt was verpasst. 25 Jahre Macbeth letztes Wochenende im From Hell in Bindersleben. Das war einfach Klasse. Nur Ihr habt gefehlt. Naja, ein paar haben den Weg ja gefunden. Und schließlich war die Hütte auch rammelvoll und ausverkauft. Aber den einen oder anderen habe ich schon noch vermisst.

Nun gut, hier mein Bericht. Am Anfang war Bier. Preiswertes Bier (im Vergleich zu Berlin). Selbst Cuba Libre ging für schmale vier Euro über den Tisch. Und das waren Mischungen. Sogar Scharti musste dies anerkennen. Dann ging´s auch schon los. In Hoc Signo. Da gab es schon mal was auf die Ohren. Nicht jedermanns Sache. Meine auch nicht. Unbedingt. Aber es gab ja Bier und außerdem spielten die Jungs ja schließlich als Gäste zum Jubiläum.

Dann Macbeth. Mit einer „alten Runde“. Zum Start (wie meistens) „Macbeth“, gefolgt von „Bomber“, der ja auch immer dabei ist. Aber dann: „Höllenfeuer“, hatten die Jungs seit 1986 nie wieder live gespielt, gefolgt von „Zeit der Zeiten“, war seit 1987 nie wieder live zu hören. Cover durften in so einer Runde auch nicht fehlen. Accept mit „Balls to the wall“ sowie Metallicas “ Seek and destroy“. Der Saal kochte. Und als Abschluss dieser Runde gab es ein Song, den Ralf damals gesungen hatte, nachdem Sänger Detlef in den Knast ging: Death under Moonlight (aus dem Jahr 1988).

Die Stimmung war unglaublich. Alte Fans, neue Fans, normale Gäste – alle feierten Macbeth. Da schüttelten manche ihr Haupthaar, wo eigentlich gar keins mehr war. Dann folgte auch schon die zweite Gast-Band: Moshquito (Ex Argus) aus Sachsen. Die machten ebenfalls Lärm auf die Ohren und heizten die Stimmung nochmal richtig an.  Dann ging es langsam aber sicher dem Höhepunkt entgegen. Macbeth unplugged in Gedenken an die beiden verstorbenen Detlef und Rico. Als Gastmusikerinnen Elisa (Gesang) und Susanne (Cello). Und dann krachte es noch einmal richtig. Die Songs der letzten Scheibe „Gotteskrieger“ machten das Jubiläumskonzert perfekt.

Ein großer Abend für die Band, ein großer für uns Fans. Danke Olli, Ralf, Hanjo, Alexander, Patrick. Es war wirklich großartig. Schade, dass ich direkt im Anschluss los musste. Denn es gab ja schließlich noch die After-Show-Party. Aber so ist das, wenn  man dann am Sonntag in Berlin zur Arbeit muss. Ich bin dann deshlab auch beizeiten raus. 6.29 Uhr sollte mein ICE gen Berlin losfahren. Doch das erste, was ich kurz nach sechs auf dem Erfurter Hauptbahnhof sah, war die Anzeigetafel: Zug nach Hamburg Altona (über Berlin) fällt ersatzlos aus…

Ein Dank auch an „bombenharry“ für das Video und Fotos gibts hier

Advertisements

2 Kommentare zu “Statt Festtagsgrüße ein Bericht

  1. Pingback: Wie wäre es mit einem Sängerwettstreit? | berlinpankowblogger

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s