Auf der Suche nach dem Bildersound

Seit drei Jahren nun schon ist es immer wieder das gleiche Spiel. Es gibt jede Menge Fotos und Filme aus dem Urlaub. Alle zu zeigen, ist niemand zuzumuten. Den Verwandten zeigt man die schönsten, wo man selbst mit drauf ist. Den Freunden jene, die am besten zeigen, wo man gewesen ist. Und für die ganz guten Freunde macht man einen Urlaubsfilm. Mit Bildern, die sich bewegen, mit Filmen, die ineinander übergehen, die zeitgleich laufen und mit jeder Menge anderer Tricks und Kniffe. Das Problem dabei: Den richtigen Soundtrack finden. Denn jede Stimmung, jede Stadt, jede Landschaft hat ihren eigenen Sound. Da muss die Musik schon passen. Das gelingt nicht immer, aber immer besser. Im diesjährigen Soundtrack (USA 2010 – 7000 Kilometer durch den Westen der Staaten) habe ich mich hauptsächlich für Balladen und ruhige Songs entschieden. Einige Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Aber meist bleibt es ruhig. Einer meiner Favoriten diesmal ist Damien Rice mit „9 Crimes“ (im Film eine „gedrehte“ Autofahrt zwischen Gold Beach und Lincoln City):

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4 Kommentare zu “Auf der Suche nach dem Bildersound

  1. Eigentlich wieder eine sehr gute Musikauswahl, wenn der Kerl nicht mitsingen würde. Muß er nicht.

    Eine Frage an den Musiker. Ist der Sound vom Flügel aufgebrezelt worden? Oder haben die den wirklich so abgegriffen? Der klingt bei mir schweineedel.

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  2. Woher weiß Die Anmerkung, dass ich Musiker bin? Oder meint sie himself? Aus meinen persönlichen neuesten Erfahrungen kann ich jedoch sagen: So ein Sound kann man heutzutage durchaus abgreifen. Selbst mit Kleingeräten gelingen schon phantastische (Konzert)Mitschnitte.

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  3. Na hat er irgendwo mal aufgeschrieben, daß er selber Mucken macht und so, eine Gitarre zu bedienen weiß und bei einem Metalkonzert sogar die falschen Töne orten kann, wo andere vor lauter Verzückung schon ins Halbkoma verfallen sind.

    Ich finde an dem Song, wie gesagt, den Lauf des Flügels und die Sängerin phänomenal. Wegen des Dazwischenträllerns vom Kerl gibt es Punktabzug. Und ich hatte meine Zweifel, ob man den Klang am Flügel echt so abgreifen kann, spekulierte auf Dopingmittel, um das so hinzukriegen. Wenn diese Aufnahme in 24 Bit Auflösung bei 96 KHz Abtastrate vorläge, das müßte Musik vom anderen Stern sein, wenn sie 16bittig schon so gut klingt, auch wenn ich weiß, daß mit einem knackigen Masteringprogramm phantastische 16/44-Klänge produziert werden können. Das wissen allerdings die wenigsten Musikproduzenten.

    Ich vertraue dem Fachmann, der sagt, daß das abgegriffen werden kann.

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  4. Ach richtig, das hatte ich letztens erwähnt. Also ich kann nur sagen: Mit den neusten Sound-Aufnahme-Maschinen geht so einiges. Ein Freund im Harz produziert in seinem Haus Bands und der Sound klingt hammerhart und absolut sauber. Denkt man nicht, wenn man das „Studio“ sieht. Und auch kleine Geräte schaffen schon viel. Hab letztens ein paar Mitschnitte von einem Gaslight-Anthem-Konzert gehört, die waren astrein. Und das Aufnahmegerät so groß wie ne Zigarettenschachtel…

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