Das augenblickliche Glück

Es ist dieser eine kurze Augenblick. Jener, wenn man die Düne erreicht hat und die Augen darüber hinweg die See erspähen. Wenn sich der weite Horizont auftut, wenn die salzige Luft in die Nase steigt, der Küstenwind über den Sandwall hinweg ins Gesicht weht. Das ist der Augenblick, den ich an der Ostsee, und auch an anderen Meeren, am liebsten habe. Wenn man nach langer oder auch kürzerer Fahrt endlich angekommen ist. Dort, wo schon immer das Herz am liebsten schlägt. An der See. Wenn sich das Kreischen der Möwen in Bilder wandelt, ihre Flügelschläge zu sehen sind. Wenn der Sand um die Zehenspitzen wie warmes Wasser umspült. Wenn die Wellen den Strand umwerben, sich das Wasser zurückzieht um gleich darauf wieder zurück zu kehren. Wenn der Sand zum Spiegel wird, die Füße nach und nach ein wenig tiefer sinken. Dann tritt alles andere zurück. Dann ist es da, das augenblickliche Glück.

Foto: Der Strand von Graal Müritz, 5. Juli 2011

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Eine Antwort zu “Das augenblickliche Glück

  1. Jo, genau!!

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