A new Blog is born

Ein neues Baby hat die Blogosphäre erblickt. Und Babys, bzw. Kinder, spielen die Hauptrolle bei Stadt Land Mama von Lisa und Caro. Die eine lebte in Prenzlauer Berg und muss (oder darf) sich jetzt in der westdeutschen Provinz rumschlagen. Die andere ist vor einiger Zeit Mutti geworden und lebt in Berlin. Beide kennen sich schon lange und nun schreiben sie sich gegenseitig auf einem Blog Briefe und Posts. Was hat das Land, was die Stadt nicht hat? So schreibt die eine (Land-Lisa):

Klar wird uns Landmamas nachgesagt, wir fütterten unsere Kinder nur mit grober Leberwurst, taugten zu nichts außer (Filter-)Kaffeeklatsch, Deko und selbst gebackenem Apfelkuchen. Zudem stinkten wir nach Gülle, und lebten modisch und beziehungsrollen-technisch hinter dem Mond.
Aber hey, es wird Zeit, dass ich mal aufräume mit diesen Klischees. Gut, meine Latte Macchiatto-Maschine hab ich aus Prenzlauer Berg exportiert aber sonst? Naja, das ein oder andere Oberteil vielleicht noch. Zurück gelassen hab ich eine Menge. Die vierspurige Prenzlauer Allee vor meiner Haustür, die Pappbrötchenbäcker, den Helmholtzplatzpenner mit dem bunten Turban auf dem Kopf… aber auch: Den Crépemann auf dem Samstagsmarkt am Kollwitzplatz, das Eis von Anna Maria in der Husemannstraße, das Café Einstern. Und meine Leute, die ich immer irgendwo und einfach so auf der Straße oder auf einem der tausend Spielplätze traf… Mehr lesen? Gibt es hier.

Herzlichen willkommen jedenfalls in Blogistan und viel Spaß!

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Eine Antwort zu “A new Blog is born

  1. Lieber Andrej Holm, Sie werden’s nicht glauben: Das geht nicht nur Leuten so, die in Ostberlin aufgewachsen sind. Ich war – Achtung, Prenzlauer-Berg-Klassikklischee! – über Weihnachten bei meinen Eltern in Hessen, die seit einigen Jahren wieder in dem Ort wohnen, in dem ich aufgewachsen bin. Auf den Feldern, durch die ich früher mit meiner Großmutter spazieren gegangen bin, stehen heute ein Baumarkt, ein Edeka und ein Badezimmergroßhandel. Im vergangenen Jahr sind ein Markt für Haustierkram, ein Elektronikmarkt und ein Ein-Euro-Shop dazugekommen. Kürzlich haben am anderen Ende des Orts zwei weitere Supermärkte, ein Drogeriemarkt und ein Klamottencenter eröffnet. Auf der Hauptstraße sind viele Einzelhändler eingegangen. Von den Geschäften, an die ich mich erinnere, ist nur noch der schon damals ranzige Spielwarenladen da, und niemand weiß so genau, warum eigentlich.

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