Alternativ? Grunge? Hipsterpunk?

Immer wieder mal ist sich die Kritik uneins. Die einen meinen dies, die anderen das. Und meistens gibt es noch eine dritte Meinung. Nun, beim neuen The Gaslight Anthem Album Get Hurt sind sich zumindest fast alle einig, dass es was ganz anderes ist als erwartet. Düsterer Grunge, schreiben die einen. Album der Woche, die anderen. Soviel steht fest: Es ist gewöhnungsbedürftig. Ein wenig Alternativrock. Und auch Grunge. Hipsterpunk? Ja. Könnte man auch durchgehen lassen.  Get Hurt ist vor allem eins: düster. Im Vergleich zu den Vorgängeralben geradezu beängstigend. Kein 59-Sound, keine Brüller für Mädchen in Jeans und T-Shirts. Warum das so ist, haben die Experten von ppq herausgefunden: Sänger und Frontmann Brian Fallon hat im neuen Album seine Scheidung verarbeitet. Da wird einiges klar. Und man hört es gleich mit anderen Ohren.

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