Paradiesisches Kunstwerk

Er war schon Packer, Krankenhausseelsorger, Bibliothekar. Schriftsteller und Journalist ist er immer noch – beides mit Leib und Seele. Vier Romane und anderes stehen bereits auf der Agenda von Andreas Montag, nun hat sich ein Gedichtband eingereiht. Paradies heißt das edle Werk, das nicht nur Montags ausgesuchte Gedichte aus fünf Jahrzehnten zeigt, sondern auch dazu passende Linolschnitte der französischen Künstlerin Hélène Habbot Bautista. Vorgestellt haben die beiden das Buch gemeinsam mit Verleger und Drucker Hendrik Liersch in dessen Kreuzberger Druckerei. Ein wunderbar passender Rahmen für eine Lesung. Und so versammelten sich am Sonnabend Autoren, Künstler und Freunde, um den erlesenen Worten Montags zu lauschen und sich gleichzeitig an den Linolschnitten zu ergötzen. Die schwermütigen Kleinode Montags sackten tief und hinterließen ihre Spuren beim Publikum. Verse, die in Erinnerung bleiben und das Verlangen der Wiederholung in sich tragen. Zusammen mit den Linolschnitten ein echtes Kunstwerk eben, den Künstlern angemessen. Abgerundet hat den Abend der Magdeburger Martin Müller auf seinem Akkordeon.

Andreas Montag, Paradies, Künstlerbuch mit elf mehrfarbigen Linolschnitten von Hélène Habbot Bautista aus Frankreich, 22 nummerierte und signierte Exemplare, Handbindung von Stefan Cseh, 300 Euro; Volksausgabe 30 Euro. Erschienen bei Corvinus Presse.

 

 

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