Archiv der Kategorie: Andere Länder

Paddeln in Schweden 2016

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub und manchmal bleibt nicht viel Zeit zwischen den Reisen. So auch in diesem Jahr. Kaum zurück vom Alternative-NYC-Urlaub, geht es schon wieder los Richtung Norden. Paddeln in Schweden. Mal wieder. Schon vor drei Jahren hatten wir dieses wundervolle Erlebnis weit weg von der Zivilisation, weit weg von allem Alltäglichem. Ruhe, Ruhe, Ruhe. Gefolgt von Stille und Lagerfeuer und Gitarre und Essen aus dem Feuertopf und und und. Freunde. Und sonst nichts. Irre. DAS ist Erholung.  Die neuen Fotos/Berichte von dieser Tour folgen natürlich, an dieser Stelle gib es jedoch nur Eindrücke aus 2013:pad079 pad130pad102 pad134pad122

One World Observatory

Natürlich muss man, kann man, in einem NYC-Alternativ-Urlaub trotzdem touristische Pfade betreten. Zumindest dann, wenn es etwas neues Spannendes gibt, das man zuor noch nicht gesehen hat. Dazu zählte in diesem Jahr der Blick aus 380 Meter Höhe auf New York und das umgrenzende Land. Der Besuch auf dem One World Observatory verprach viel – und hielt alles. Allein die Lift-Fahrten im Freedom Tower rauf und runter sind spektakulär. Sogar unsere Befürchtung der langen Wartezeit wegen war umsonst: von Ankunft unten bis zum Ausblick oben vergingen keine 20 Minuten. Etwas mulmig wurde uns nur, als gar nicht so weit entfernt immer wieder Flugzeuge vorbei flogen, auf ihrem Weg zum LaGuardia Airport. Die Erinnerungen an 9/11 werden spätestens dort oben bei jedem wieder wach. Und – wer etwas feinfühlig ist wie ich – der spürt, wie sich der Turm im Wind leicht bewegt… Auch etwas gewöhnungsbedürftig. Auf jeden Fall auch bei einer Alternativ-Reise immer wieder einen Besuch wert.  owo_01 owo_03 owo_04 owo_05 owo_06 owo_07 owo_08 owo_09owo_10

NYC alternativ II: Die IKEA-Fähre

Jedem NYC-Besucher bestens bekannt ist die Staten Island Fähre, die man kostenlos nutzen kann. Und somit ist auch so ziemlich jeder Besucher einmal mit der Fähre gefahren. Eine weitere kostenlose Fähre ist die sogenannte IKEA-Fähre. Sie gehört zum New York Water Taxi und ist (nur) am Wochenende kostenfrei. Ziel der Fähre – das sagt der Name schon – ist IKEA. IKEA Brooklyn. Das schwedische Möbelhaus hat hier – was auch sonst – selbstverständlich sieben Tage in der Woche geöffnet. Damit auch am Wochenende genug Kunden den Weg zum Geld ausgeben finden, zahlt der Konzern die Wochenendtouren der Taxi-Fähre. Natürlich kann man – und das haben wir gemacht – die Fähre auch zunächst auf dem Rückweg nutzen und die eigentliche Hinfahrt zur Rückfahrt (ein Tipp unserer Freunde in Brooklyn).ikea_01Eigentlicher Start ist am Pier 11/Wall Street in Manhattan, Ziel ist IKEA in Red Hook/Brooklyn. Da wir in diesem Jahr etwas alternativ unterwegs waren, haben wir es also anders gemacht. Zuerst ging es mit dem Bus von Park Slope (7th Ave/9th St) nach Red Hook. Die Bushaltestelle dort kann man nicht verpassen, steht doch dort das so ziemliche jeder und jedem bekannte blau-gelbe schwedische Möbelkaufhaus. Wenn man dann, den auf gefühlte fünf Grad Celsius heruntergekühlten, Bus verlassen hat, erreicht man (im Juni bei gefühlten 30 Grad Celsius) in wenigen Fuß-Minuten den Fähranleger. Erwischt man die Fähre noch, geht es innerhalb kurzer Zeit los und schon legt der Katamaran wieder an. Denn es gibt am Fairway Market Red Hook eine Zwischenstopp.ikea_02Doch nach weiteren wenigen Minuten setzt die Fähre ein paar Meter zurück, wendet auf der Stelle und nimmt dann (so richtig) Fahrt in Richtung Manhattan auf. So schnell die Fahrt losging, ist sie auch schon wieder vorbei und wir sind inmitten Downtown Manhattans. Eine kurze, aber sehr sehenswerte Fährfahrt, denn man hat sehr gute Blicke auf Governors Island und auf die Skyline von Downtown Manhattan… Was die East River Ferry alles kann – später mehr an dieser Stelle.ikea_03 ikea_04 ikea_05

Abschied vom Dach

DSC_9847 (2)Wie schnell doch immer wieder die Urlaubstage vergehen. Acht Tage New York sind vorbei und wir machen uns langsam auf den Weg in Richtung Flughafen Newark. Zum Abschied durfte ich den Brooklynern in Park Slope noch aufs Dach steigen und konnte so dieses Abschiedsfoto schießen. Ein Blick, der ähnlich exklusiv ist, wie das Wohnen hier in diesem Viertel. Wir werden es vermissen und sind uns ziemlich sicher, dass wir zurückkehren werden. Nach einer Woche New York alternativ geht´s nun back to Berlin. Was wir hier noch alles erlebt haben, später an dieser Stelle.

Reisetagebuch VI: Bratwurst vom Indianer

Wenn schon, denn schon. Wenn man schon einen Freund mit auf der Reise hat, der sich dank seiner Flugmeilen und Hotelpunkte puren Luxus leisten kann, dann kann man das auch mal mitnehmen. So landeten wir nach unserem Marihuana-Ausflug in Taos/New Mexico. Ein Ort voller Pueblo-Tradition, in dem die Pueblo-Indianer an ihrem Zigarettenkiosk doch tatsächlich gegrillte Bratwurst verschenken (It´s Customer-Day). Wir trauten zuerst unseren Augen und Ohren nicht – aber es war real: Vor dem Zigrettenladen wurde Bratwurst gegrillt, die dann kostenlos im Brötchen mit Senf verteilt wurde. UNd auch unter diesem Namen: BRATWURST.

P1110735Nun, das war nur der Anfang in Taos, später ging es dann noch weiter mit den Überraschungen. Denn unser Freund hatte Suiten im El Monte Sagrado gebucht, einem kleinen aber feinen Spa-Hotel inmitten der Adobe-Bauten der Altstadt von Taos. Die Suiten alle mit Schlafzimmer, Badezimmer, Wohnzimmer nebst Kamin. Das schönste aber der Spa-Bereich mit Sauna sowie der Aqua-Bereich mit großem Pool und Jacuzzi. Herrlich entspannend und am Abend der nächste Höhepunkt: Ein echtes Dinner im dazugehörigen Restaurant. Es begann mit „Seared Ahi Tuna with Siracha, Soy Syrup, Pickled Ginger, Wasabi & Pickled Cucumber Salad“, setzte sich mit „Smoked, Grilled & Glazed Pork Back Ribs, Black Beans & Poblano Slaw“ fort und endete schließlich mit „Dulce De Leche Carmel Swirled into New York Style Cheesecake, Biscochito Cookie Crust“. Dazu gab es zunächst einen guten Weißwein aus Spanien, dann einen roten aus Neuseeland. Perfekt. Der Whisky Sour an der Bar zuvor und hernach wurde auf meinen Wunsch hin mit Woodford Reserve gemixt und war deshalb vorzüglich. Was will man mehr in der Wüste New Mexicos?

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