461.144…

… bürgerliche Rechtsstreitigkeiten gab es 2008 in Berlin. 98.540 Urkunden-, Wechsel- und Scheckprozesse, 11.794 Verfahren wegen Kirchenaustritten. 18.828 Bußgeldverfahren landeten vor Gericht, in weiteren 47.409 Fällen gab es Erzwingungshaftanträge. 16.549 Verfügungen von Todes wegen wurden verhandelt, 4.478 private Insolvenzverfahren eröffnet. Es gab einen einzigen Eintrag ins Schiffsbauregister, 34 ins Seeschiffsregister. Es gab 55.015 Anklagen und Einsprüche gegen Strafbefehle, 2.223 sonstige handlungen der freiwilligen Gerichtsbarkeit außerhalb abhängiger Verfahren sowie 28.732 Vermittlungen von Auseinandersetzungen und sonstiger Handlungen des Nachlassgerichtes.

Desweiteren wurden am verwaltungsgericht 12.621 Verfahren erledigt, 10.575 neue sind hinzugekommen. Beim  Arbeitsgericht gingen 2008 insgesamt 24.505 Klagen ein, das Sozialgericht verzeichnete 26.934 anhängige Verfahren zu Jahresbeginn. Und dann kommen da noch 482.765 Straftaten hinzu, die bei den Gerichtszahlen noch gar nicht auftauchen.

Was uns das Statistische Bundesamt auch immer mit diesen Zahlen sagen will, eins ist mir bewusst geworden. Ich hätte Anwalt werden sollen.

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