(K)ein Traum: 250.000

bpb_herkunft_besucherDanke, danke, danke! Danke allen Stammlesern meines kleinen Privatblogs bpb. Und natürlich auch allen anderen, die dann und wann vorbeischauen und mir in den letzten Jahren die Treue gehalten haben. Eine viertel Million Besucher. Davon habe ich nicht einmal geträumt, als ich im November 2006 mit berlinpankowblogger online gegangen bin. Anfangs war ich glücklich über einen Leser pro Tag. Später dann freute ich mich über zehn, dann zwanzig. Irgendwann hatte ich dann mal 50 pro Tag, dann 100. Mittlerweile gibt es hier bis zu 500 Besuche täglich, das ist der Wahnsinn. Schön auch zu sehen, dass die ganze Welt zu Besuch kommt. Klar, die meisten kommen aus Deutschland, aus der Schweiz und Österreich. Dann aber folgt schon die USA, dann Frankreich, Großbritannien, die Niederlande, Spanien, Italien, Tschechien. Und aus diesem Anlass auch mal wieder die beliebtesten bzw. meist gelesenen Posts auf bpb:

Kannst Du „Als ich wie ein Vogel war“?

Bierbowle & Monteurskaffee im Atomkraftwerk

Kluger Hund & Doofe Glatze

Peißnitz, Pirouette, Tischtennisplatte

Ich bin so wild nach Deinem Erdbeerhof

Nachtrag: In letzter Zeit mache ich mich etwas rar hier. Das hat aber einen guten Grund. Mehr dazu demnächst hier.

Zweihunderttausend

corniche_01Nun habe ich sie doch verpasst. Oder ihn. Die oder den 200000. Besucher auf meinem Blog. War bei Freunden in Abu Dhabi zu Gast und saß mit ihnen und nem Sundowner auf dem Balkon (und hatte genau diesen Blick, siehe Foto). Dabei wollte ich doch einen Preis auslosen für sie oder ihn. Nun, jetzt wird es der 250000. Die oder der Viertelmillionste sozusagen. Den Preis denk ich mir noch aus. Vielleicht ein Buch? Mal sehen… Und ich brauch natürlich auch ein System, eine Software, die mir zeigt, WER genau die oder derjenige ist. Denn das geht noch nicht. Leider. Oder besser zum Glück? Was ich sehen kann: Aus welchen Ländern die Blogbesucher kommen. 112 Länder sind es inzwischen. Aus fünf Kontinenten. Tolle Sache. 100.000 war mal mein großes Ziel. Nun, diese Latte habe ich nun etwas höher gelegt. Vielen Dank an dieser Stelle! An alle treuen Leser und Besucher. Ab demnächst gibt es auch wieder mehr. Hab grad zuviele andere Sachen im Kopf. Also, Dankeschön!

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Keine Ahnung, aber (unqualifiziert) tanzen

Sie verfolgen mich. Immer wieder. Bei fast allen Konzerten. Seit mehreren Jahren. Egal wo, eine ist immer da. Bei New Model Army, Rockhaus, Them Crooked Vultures.  Bei den Eagles of Death Metal, Monster Magnet. Bei den Foo Fighters, The Gaslight Anthem, Soundgarden,  Und jetzt gerade wieder bei Pearl Jam. Aber nicht genug damit , dass sie mich verfolgen. Sie stehen, bzw. bewegen sich auch immer wieder, genau vor mir. Die, die ich die Unwissenden nenne.

Es sind junge Frauen. Die meisten tragen, seltsamer weise oder auch nicht, schmale viereckige Brillen. Oft sind sie allein da. Manchmal auch mit anderen. Die Kleidung variiert. Eins aber ist immer gleich: Sie fallen am Anfang der Konzert nie auf. Sie stehen ruhig irgendwo im Publikum. Sie verziehen keine Miene. Beschäftigen sich mit ihren Smartphones, schlürfen Prosecco auf Eis. Tun so, als ob ihnen die Musik sonstwo vorbei ginge. Machen den Eindruck, als hätten sie diese oder jene Band noch gehört. Geschweige denn live gesehen. Unauffällige, unerhörte Anwesende.

Doch dann kommt ihre Stunde. Auf einmal hören sie ein Lied, das sie doch schon einmal irgendwo gehört haben. Im Radio, bei Freunden oder in der Dsikothek. Und dann springen sie auf. Beginnen unqualifiziert zu tanzen. Zu Winken. Nicht aber etwa, wie man das so bei Konzerften macht. Sondern so, wie man das in der Diskothek macht. Nur eben auf der Stelle. Sie wackeln mit dem Hintern, bewegen die Schultern nach links, nach rechts, den Oberkörper samt Kopf. Dazu wippen sie auf und ab und heben den Arm zum Winken, als ob sie einen imaginären Bekannten auf der Bühne grüßen würden.

Warum machen die das? Warum passiert mir das immer wieder? Sind das Radio-Hörerinnen, die bei jedem Gewinnspiel mitmachen? Egal, um welche Tickets es sich handelt? Und die dann gelangweilt, weil sie ja die Band gar nicht kennen, fast das ganze Konzert im Wege rumstehen? Um dann, zum Beispiel bei Alive (Pearl Jam), auf einmal aufwachen? Und mit ihren Diskozuckungen anfangen? Keine Ahnung, aber (unqualifiziert) tanzen. Ich glaub, ich fange langsam an, sie zu hassen.

Verpasste Notlandung

Nun habe ich ihn doch verpasst. Den 77.777 Besuch auf meinem Blog. Ich wollte den Moment festhalten, ein Screenshot machen und mich daran erfreuen. Freuen, dass es doch schon ein paar Besuche hier gegeben hat. 77.777 Blogbesuche, das war eigentlich mein Ziel für das Frühjahr 2011. Nicht, dass es ein Problem wäre. Ganz im Gegenteil. Klar, andere sind schon in den Hunderttausenden, oder Millionen. Aber die sieben hat eben was. Schon für mich als Flugfan. Boeing 777. Oder auch die 747, oft geflogen schon. Oder die Boeing 757 der Continental nach Newark, nach San Francisco.

Wikipedia schreibt, sieben wäre die niedrigste Generatorzahl in der Menge der natürlichen Zahlen. Die zugehörige zyklische Zahl würde 142857 lauten. Man könne diese Eigenschaft dazu nutzen, das Ergebnis der Division natürlicher Zahlen durch 7 ohne Taschenrechner schnell zu berechnen. Mhm, da hab ich wohl was verpasst, damals in der Schule. Dafür kann ich die Zahlen von eins bis zehn mit jeweils vier 7 sowie den möglichen Rechenarten darstellen. Also 7:7 mal 7: 7 = 1; 7:7 (plus 7:7) = 2; (7+7+7) :7 = 3 usw… Das geht so bis zehn. Mindestens. Profis können es bestimmt noch viel weiter. War jedenfalls immer ein schönes Rätsel während langweiliger Versammlungen oder Konferenzen.

Es gibt sieben Tugenden und sieben Laster. Vor dem Urlaub packe ich meine Siebensachen zusammen. Das siebte Kreuz hat Anna Seghers geschrieben, die 7 Samurai hab ich vor langer Zeit mal als Film gesehen, wie auch Sieben Sommersprossen. Richtig gut ist der Film, der einfach nur so heißt – Sieben. Karat hatte da auch mal was und der Strafstoß beim Handball heißt Siebenmeter. Und was sagen die News des Tages? Russland hebt in drei von sieben Regionen den Notstand auf, über sieben Millionen sahen das Testspiel gegen Dänemark. Die Spielebranche macht zum ersten Mal seit sieben Jahre Miese, in sieben Regionen gibt es zuwenig Ärzte. Es gibt sieben Fälle vom Hantavirus im Vogelsbergkreis während sieben Finnen Frank Zappa rocken. Tenor Rolando Villazón beendet nach sieben Minuten sein Konzert und Langfinger haben sieben Madonnen geklaut.

Okay, das reicht jetzt. Nun hab ich vor lauter siebenen nicht nur den 77.777. Besuch verpasst, sondern auch die Live-Übertragung der Notlandung der Condormaschine auf Rhodos. Auf Rhodos? Der Koloss von Rhodos, eines der sieben Weltwunder.