Nkongonocash Oder: Crystal Meth online

5000euro_01Berlin, Nähe Görlitzer Park. Irgendwann in naher Zukunft in der Abenddämmerung: Der Dealer (mutmaßlich Schwarzafrikaner) so zum Crystal-Meth-Lieferanten (mutmaßlich Araber): Gib nix Bargeld. Überweisung! Und der Lieferant so: Alda! Was? Überweisung? Dealer: Na, Konto! Und der Lieferant: Na Kongo? Dealer: Nee. Konto. No cash. Lieferant: Nkongonocash? Dealer: Alda! Ich schick Kohle online. Lieferant: Schick ich Disch online. Kohle her! Dealer: Geht nisch. Kohle gegen Gesetz, Alda. Lieferant: Misch egal. No Cash, No Drugs. Dealer: Kohle muss online! Lieferant: Muss Crystal Meth auch online. Dealer: Mist! Lieferant: No mist. Meth!

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Jobkarte & Fiskalchip

Fußball schafft Handlungsfreiheit, schreibt der binladenhueter von politplatschquatsch. Ist das Volk im nationalen Taumel, weil elf junge Männer in kurzen Hosen von Sieg zu Sieg eilen, regiert es sich mit leichter Hand. Seit dem ersten Spiel bei der Europameisterschaft haben Bundesregierung und Parlament, die sonst um Visionen und Remen einen großen Bogen machen, allerlei mutige Beschlüsse gefasst.

Ein „Fiskalchip“ wird demnächst in jedem deutschen Laden und in jeder Kneipe in jeder einzelnen Kasse centgenau erfassen, wer wann was gekauft und mit welcher Kreditkarte bezahlt hat. Eine „Jobkarte“ wird alle Angaben zu Einkommen, gezahlter Steuer und Familienverhältnissen mit einer zentralen Datenbank vernetzen. Und weil es gerade so gut läuft und sowieso niemand etwas mitbekommt, das nicht mit „Jogi Löws Elf“ anfängt, schieben Union und SPD gleich noch eine Diätenerhöhung für die notleidenden deutschen EU-Abgeordneten nach.

Um bis zu 1000 Euro im Monat sollen die Diäten steigen, weil die Europa-Abgeordneten künftig wie jeder andere normale Steuerflüchtling wählen können, ob sie den hohen deutschen Steuersatz zahlen wollen oder den halb so hohen der EU. Der Beschluss wird ohne Aussprache gefasst werden, um das fußballbtäubte Volk nicht unnötig auf die Barrikaden zu bringen.