Auf der Suche nach dem Bildersound

Seit drei Jahren nun schon ist es immer wieder das gleiche Spiel. Es gibt jede Menge Fotos und Filme aus dem Urlaub. Alle zu zeigen, ist niemand zuzumuten. Den Verwandten zeigt man die schönsten, wo man selbst mit drauf ist. Den Freunden jene, die am besten zeigen, wo man gewesen ist. Und für die ganz guten Freunde macht man einen Urlaubsfilm. Mit Bildern, die sich bewegen, mit Filmen, die ineinander übergehen, die zeitgleich laufen und mit jeder Menge anderer Tricks und Kniffe. Das Problem dabei: Den richtigen Soundtrack finden. Denn jede Stimmung, jede Stadt, jede Landschaft hat ihren eigenen Sound. Da muss die Musik schon passen. Das gelingt nicht immer, aber immer besser. Im diesjährigen Soundtrack (USA 2010 – 7000 Kilometer durch den Westen der Staaten) habe ich mich hauptsächlich für Balladen und ruhige Songs entschieden. Einige Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Aber meist bleibt es ruhig. Einer meiner Favoriten diesmal ist Damien Rice mit „9 Crimes“ (im Film eine „gedrehte“ Autofahrt zwischen Gold Beach und Lincoln City):