Was mal gesagt werden musste

fatsche01aDie schönste Zeit im Jahr für Genussmenschen wie mich ist doch immer wieder dann, wenn sich Spargel- und Erdbeerzeit überschneiden.

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Et bliev länger hell jetz

Es gibt ja verschiedene Gründe, warum einem immer mal wieder der eine oder andere Song einfällt. Aus längst vergangenen Jugendtagen. Mal ist es eine Party, auf der die Mucke von damals gespielt wird, mal läuft jenes Lied im Radio. Seltener aber ist es, zumindest bei mir, dass sich ein Lied regelmäßig in das Hirn schleicht. Um dort für wenigstens ein paar Stunden zu verweilen. Manches Jahr sind es sogar ein paar Tage, die mich jener Song nicht loslassen will. So geht es mir seit heute, seit gerade eben wieder. Ein Blick nach draußen (es ist noch hell) und ein Blick auf die Uhr (gleich um fünf) haben das Lied wieder hervorgekramt. „Alexandra, nit nor do“ von BAP. Warum? BAP-Fans werden´s wissen: Wegen der ersten Zeile: Et bliev länger hell jetz, obwohl: et es immer noch Februar.

Endlich

Wie haben wir wieder einmal gewartet, gehofft und gebetet. Wie oft haben wir den Winter verflucht. Haben nach der Sonne flussauf- und flussabwärts gesucht. Dunkle Tage, lange Nächte. Nasskaltes Wetter, der Regen, die Hagelschauer. Der eisige Wind, Matsch auf den Straßen, das trübe Licht den ganzen Tag. Ein wirklicher Winter war es ja doch nicht. Schnee nur einmal ganz kurz. Der Rest eine Zumutung. Eine Zumutung in schwarz-grau.

Doch nun ist er endlich da. Der Frühling, die Sonne, das Licht. Auf dem Balkon sitzen den ganzen Tag. Und sogar am Abend schon. Die Laune startet durch. Von (weit unter) null auf einhundert. Endlich.