Ding des Monats VI

Einen schönen Sommer noch, wünscht das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf:

2. Zehlendorfer Weihnachtsmarkt auf der Dorfaue – Kunstmeile an den Adventswochenenden für Hobby-Künstler und Bastler

Pressemitteilung Nr. 400 vom 09.07.2012

Vom 26.11. bis zum 30.12.2012 gibt es am Rathaus Zehlendorf, auf der Dorfaue, den “2. Zehlendorfer Weihnachtsmarkt“. Für fünf Wochen wird es dann eine Schlittschuhbahn, Glühwein, süße und herzhafte Leckereien, Kinderattraktionen und Kunsthandwerk im gemütlichen Kiez-Ambiente geben.

Für den Weihnachtsmarkt 2012 haben sich die Organisatoren einige Neuerungen einfallen lassen. Neben einer vergrößerten 20 x 18-Meter-Eisbahn, unter festlich beleuchteten Bäumen (mit über 12.000 LED-Birnchen), wird es ein großes Kinderland mit Bastelhütte geben. Auch Lesestunden mit dem Weihnachtsmann sind geplant, um für das Familienpublikum einen zusätzlichen gemütlichen Bereich zu schaffen. Die Bäume der Dorfaue werden mit farbigen Halogenstrahlern ausgeleuchtet und sorgen somit für eine vorweihnachtliche Stimmung.

Des Weiteren ist eine Kunstmeile an den Adventswochenenden (01./02.12., 08./09.12., 15./16.12. sowie 22./23.12.2012) geplant. Jeweils samstags und sonntags, von 12.00 Uhr bis 21.00 Uhr, werden Laien und Berufskünstler eingeladen, ihre Werke auszustellen und nach Wunsch auch zum Verkauf anzubieten. Aufgerufen sind Hobby-Künstler und Bastler, die mit Freude und Enthusiasmus eigene Werke hergestellt haben. Der „kleine Teltower Damm“ am Zehlendorfer Standesamt wird zur Realisierung der Kunstmeile gesperrt. Überdachte Stände, eine einheitliche Beleuchtung und Strom werden den Anbietern zur Verfügung gestellt. Für eine Kostenbeteiligung i. H. v. 70,00 Euro pro Advents-Wochenende (inkl. Standmiete, Beleuchtung und Strom) kann ein Stand gemietet werden. Voraussetzung ist, dass tatsächlich nur eigenhändig gefertigte Artikel angeboten werden. Die Künstlerinnen und Künstler können ggf. auch direkt vor Ort individuelle Gegenstände herstellen. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen Künstlerinnen und Künstler können sich unter Vorlage einer kurzen Vorstellung und aussagekräftigen Fotos bewerben. Die Fotos sollten repräsentativ für die Arbeiten sein, die auf dem Markt verkauft werden bzw. für die Arbeiten sein, die während der Kunstmeile angeboten werden sollen.

Ausgestellt werden können Werke der bildenden Kunst aller Art, wie Zeichnungen, Holzschnitte, Radierungen, Lithos, Ölbilder, Aquarelle, Fotos, Plastiken usw. sowie kunstgewerbliche Erzeugnisse z. B. Seidentücher, Seidenkrawatten, Batiken, Schnitzereien, Weihnachtskarten, Weihnachtsdekor, Strick- und Häkelarbeiten usw. Achtung, bitte keine industriell gefertigte Massenware!

Der Eintritt für die Besucherinnen und Besucher ist frei!

Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin hat zur Realisierung des Zehlendorfer Weihnachtsmarktes sowie der Kunstmeile einen kompetenten Partner gewinnen können, der

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Trauma in Deutsch

Es ist schon ein wenig pervers. Da ist man als deutscher Tourist auf La Palma und das einzige, das einen stört, sind die deutschen Touristen. Oder die Deutschen an sich. Die sich hier niedergelassen haben. Mit ihren Bio-Anbau-Feldern und ihren Strickhosen. Leben seit zehn Jahren hier und sind immer noch nicht fähig, ihre Brötchen auf spanisch zu bestellen. Wie heute auf dem Markt in Puntagorda/El Fayal. Er mit bunter Hose, buntem Shirt, Sandaletten. Die Hosen sind irgendwie oben zusammen geschnürt und sehen aus wie, ich weiß nicht. Ich nehm zwei von den Brötche da, ja, genau die. Nee, die daneben. Die daneeeben! Hamse mich nich verstanden, oder was? Ich meinte die mit dem Knoblauch drin. Acho, ja, wenn sie´s Acho nennen wollen. Ich meine jedenfalls die Brötchen mit dem Knoblauch drin.

Und dann nehm ich noch…, Martina, was wolltest du haben? Brötchen? Hab ich schon. Ach so ja. Geben Sie mir doch n och von den Oliven da drüben. Nein. Nicht doch die. Ich meine die dahinter. Ja genau. Nee, nich so viele. Ja, das haut hin. Was kostet das? Zeigen se mal her den Zettel. Drei Euro zweiundvierzig? Für fünf Brötchen und 300 Gramm Oliven? Man, das is aber auch nicht mehr billich hier. Martina? Martina! Martiiiinaaaa! Hast Du das Geld? Gib mal her. Die ham Preise hier neuersdings, das sach ich Dir. Kuchen? Was für Kuchen? Kannste vergessen. Bei den Preisen hier. Nee, da backen wir wieder selbst. Schmeckt ja auch besser.

Der nächste ist dran. Nein, die nächste. Anfang siebzich, Strohhut, bunte Bluse, Hosen bis über die Knie. Die Sandaletten sehen aus wie selbst geklöppelt. Ja ich nehm, was wollte ich denn, ich nehm, Harald? Haraald? Harrrraaaalllldddd!!! Ach hier bist du. Renn doch nich immer weg, wenn ich dran bin. Also, was essen wir heute? Ach ja, ich nehm mal von dem Weißkohl dort drüben. Nein, den daneben. Ja, genau den. Was kostet da das Kilo? Ja gut, das ist in Ordnung. Und dann, was wolltest du nochmal, Harald? Ja, geben sie mir doch nochmal so ne handvoll von den erdbeeren. Ja, genau von denen. Ein bisschen mehr sollte es schon sein. Das reicht doch dicke, sagt Harald. Was weißt du schon vom Kuchenbacken? Also, ja, das ist genug. Und nun die Rechnung. Ja, hier mase zehn Euro, das stimmt so. Nein, lassense mal, das geht schon so in Ordnung. Aber ne Tüte, ne Tüte brauchen wir noch. Zwanzich Cent? Extra? Na hier hamse zehn Cent, die andern hamse ja wohl schon mit den zehn Euro kassiert.

Ich möchte gern ein Brot und von den Erdbeeren hätte ich auch ganz gern dreihundert Gramm. Und weil ich gerade Spanisch lerne und hier auf La Palma bin, bestelle ich: Quiero un pan y fresas, trescientos gramo. Die Verkäuferin schaut mich ungläubig an und fragt: Was wolln Sie? Fresas? Was issn das? Ach sie meinen die Erdbeeren hier. Sagen Sie das doch gleich. Ich kann mich beherrschen, denn schließlich habe ich Urlaub. Und unterhalte mich weiter mit der deutschen Obstverkäuferin auf deutsch. Bin ja schließlich auch ein deutscher Tourist.  A mi me interesan habla espanol, pero aquí no interesado en la.