Sizilien – einmal und immer wieder

Mein Reisetagebuch Sizilien ist etwas ins Stocken geraten. Das hat mehrere Gründe: Zum einen fehlte mir vor Ort die Zeit, mich an den Rechner zu setzen. Sicherlich wäre sie vorhanden gewesen, aber ich habe sie lieber genutzt, um Land und Leute kennenzulernen. Da gab es z.B. ein Restaurant in Pietraperzia – da fehlen mir jetzt noch die Worte: Lecker Essen, herzliche Leute, cooler Koch, nette Chefin und, und das muss ich endlich auch mal schreiben, die LECKERSTEN Spaghetti Aglio, Olio e Peperoncini. Selbst ein befreundeter Koch, der an unserem letzten Tag dort, mit uns gemeinsam im Restaurant war, hat dies bestätigt: Nie zuvor waren in einem solchen Gericht Knoblauch, Olivenöl, Petersilie u.a. besser abgestimmt als dort. Die Schärfe – einfach grandios. Nicht im Mund, sondern erst im Rachen und im Hals war sie zu spüren, also BESSER geht´s nicht! Wer es probieren möchte: Da Vincenzo, .

Am bereits genannten Freitag hatte ich gute Freunde vom Ätna abgeholt, die hatten dort eine Wanderung vom Meer bis zu Krater gemacht und waren hellauf begeistert wie auch froh, noch am Leben zu sein. Denn in der Nähe des aktiven Kraters wurden sie von einem Gewitter mit Hagel überrascht und die Lava tat ihr übriges. Tags drauf ging es zu viert zu unserer Villa bei Castelvetrano, wo wir mit sieben weiteren Freunden eine weitere wunderbare Woche am Meer, am Pool sowie bei Wein, Sekt, Bier und vor allem bei gutem Essen verbrachten. Kurzum: Es war unser erster, aber sicher nicht der letzte Sizilien-Urlaub!

Unser Pool vom Villa-Turm aus gesehen. Ja, wir hatten einen Turm!

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Reisetagebuch

El Paso (Texas), Herbst 2014. Blick von der Rim Road https://goo.gl/maps/Rbyqk9J8ZwK2

El Paso (Texas), Herbst 2014. Blick von der Rim Road oberhalb/östlich der Universität. Hinter den Häusern der Skyline liegt das mexikanische Juarez https://goo.gl/maps/Rbyqk9J8ZwK2

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Im letzten Herbst ging´s durch Texas, Arizona, Utah, Colorado und New Mexico. Nun geht es nach Kreta. Auch dort gibt es Canyons, auch von dort gibt es ein Reisetagebuch. Nicht täglich, aber regelmäßig. Wo? Natürlich im Reiseblog.

¡Hasta la proxima!

Barcelona. Mitte Mai. Apartement Porteferissa. Barri Gotic. Warm. Schatten 22, Sonne 32. Gefühlt. Voll. Voller Menschen. Überall. Jeden Tag. Jede Gasse. Alles. Die Stadt holt nach. Scheint es. Bis Olympia war niemand dort. Nun ist das anders. Touristen in Berlin? Lachhaft. Barcelona. Da sind Touristen. An jedem Ort. Barri Gotic. La Ribera. La Raval. Selbst dort. Und natürlich Gaudi. Park Güell. Und Sagrada Familia. Selbstverständlich. Waren wir auch. Aber nicht drin. Die Warteschlange länger als bei Lenin. Sagt meine Frau. Also weiter. Und einmal ringsrum. Reicht aus. Mehr Menschen geht kaum. Höchstens noch auf der Plaza de Catalunya. Das waren aber keine Touris. Sondern Empörte. Aber ebenso viele. Wie auch im Parc de Montjuic. Auf dem Castell. Japaner. Und Sachsen. Und Berliner. Überall. Selbst im Barri Gracia. Auf der Plaza del Sol. Die hat Flair. Tapas essen. Dabei Flamenco hören. Hier mal nicht für die Touris. Also für uns. Sondern weil es Spaß macht. Und vielleicht gibt´s ja ein Bier. Dafür. Krasses Gegenteil L`Eixample. Höchste Gewerbemieten Spaniens. Nobel. Vom Feinsten. Aber ohne Flair. Besser schon La Barceloneta. Ein Stück weiter der Strand. Baden im Mittelmeer. Allein. Alle anderen baden Sonne. Ich war drin. Wärmer als letzte Woche im Prinzenbad. Daneben der Yachthafen. Da liegen Schiffe. Die Yachten der ganz Armen. Neben denen der Reichen. Am Abend ins Les Quinze Nits. Placa Reial. Wieder Schlange stehen. Nicht so lang wie an der Kirche. Deshalb schlangen wir mit. Es gibt ja lecker Essen. Und die beste Creme Catalan aller Zeiten. Gern gewartet. Und Merknotiz gemacht. Fürs nächste Mal. In Barcelona. ¡Hasta la proxima!