…und noch eine Bewertung

Auch diese Bewertung für meinen Thriller Genquotient 8713 muss ich hier einmal posten: (mit Dank an „KVEL“)

Gut – besser – super gutes Lesefutter.

Inhalt (gemäß Verlagshomepage):
Ein Bombenanschlag auf eine Berliner U-Bahn mit vielen Todesopfern und Verletzten versetzt die Stadt in Schockstarre.
Doch wer ist dafür verantwortlich?
Linda Hawkins, Leiterin einer amerikanischen Sondereinheit, hat den Islamischen Staat in Verdacht.
LKA-Hauptkommissar Konrad Berger ist dagegen überzeugt, dass militante Umweltaktivisten dahinter stecken.
Nur Ex-Kommissar Doering bemerkt die fragwürdigen Lücken in den verschiedenen Theorien und versucht sie zu schließen. Doch mit jeder neuen Erkenntnis erhärtet sich ein Verdacht, der ihn erschaudern lässt.

Anmerkung aus dem Romaninhalt:
Mit Genquotient ist hier die eindeutige Identifizierung einer Person gemeint, indem aus der DNA, dem Geburtsdatum und -ort sowie anderen Daten ein 24-stellilger Code aus Ziffern und Buchstaben ermittelt wird.

Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch durch Zufall entdeckt – Gott sei Dank, denn sonst hätte ich echt etwas ganz Besonderes verpasst.
Definitiv werde ich mir diesen Autor merken!

Ich fand es sehr gut, dass auf die Entwicklung zwischen den Ermittlern Doering und Linda Hawkins nicht zu vertiefend eingegangen wurde, sondern das Hauptaugenmerk des Romans auf den Ermittlungen selbst gelegen hat.

Als Leser machte es mir Spaß die vom Autor gelegten Spuren mitzuverfolgen und meine eigenen Vermutung während des Lesens anzustellen.

Mein ehrliches Kompliment an den Autor!
Handwerklich, also sprachlich und stilistisch, fand ich den Roman absolut großartig und sehr klug aufgebaut.
Die Spannung bleibt für den Leser permanent , also wirklich vom Anfang bis zum Ende, erhalten.

Zitat vom Buchrücken:
„Der Autor hat ein breites Netz von Spuren und Ereignissen ausgelegt, er führt seine Leser an verschiedene Schauplätze – zu den möglichen Tätern wie jenen, die sie jagen. Aber verraten wird vor der Zeit nichts, auch wenn man einzelne Puzzlesteine passend finden kann.“ – Andreas Montag, Mitteldeutsche Zeitung
-> Ich finde treffender kann man diesen Roman nicht beschreiben!

Thematisch liegt dieser Roman gänzlich auf meiner Wellenlänge.

Fazit: Richtig, richtig gut!

 

Genquotient 8713

Ich bedanke mich bei Nele für diese Buch-Rezension:

Unfassbar packend

Genquotient 8713 von Ole Pankow hat mir eine schlafarme Nacht bereitet- genau so wie  ein wirklich guter Thriller sein sollte.
Ein Anschlag in der Berliner U-Bahn, einer in einem Restaurant am anderen Ende der Welt, es gibt Tote und viele Verletzte.
Schnell wird das Augenmerk auf den islamistischen Staat als Attentäter gelegt, nur der ehemalige Kommissar Doering sucht auch nach anderen Tätern. Was er im Laufe der Ermittlungen herausfindet lässt einen gruseln.
Endlich mal wieder ein ganz normaler Kommissar, der nicht alkoholabhängig und rumpöbelnd durch die Gegend läuft. Dennoch hat auch er ein Problem, seine Augenkrankheit und Ex-Kollegen mit denen er  nicht so auf einer Wellenlänge liegt.
Der Schauplatz Berlin hat mir sehr gut gefallen und ist äußerst stimmig.
Dem Autor ist es hervorragend gelungen nach einer paar Seiten eine Spannung aufzubauen und diese bis zum Ende ohne Probleme zu halten. Durch den excellenten Sprachstil entstanden keinerlei Längen.
Ole Pankow hat unheimlich viele Fährten ausgelegt, denen ich als Leserin nur zu gern gefolgt bin, um dann am Ende doch noch überrascht zu werden.
Genquotient 8713 ist ein außergewöhnlich und hervorragendes Debut welches weitaus mehr Aufmerksamkeit verdient.

NYC Tag 6: Mal wieder Williamsburg

Hier waren wir 2009. Damals auf unserer Hochzeitsreise -unserer erste gemeinsame Reise nach New York. Da sollte es unbedingt auch nach Williamsburg gehen – damals noch als BZ-Redakteur. Neun Jahre später also wieder hin, diesmal auf anderen Wegen. Während wir 2009 mit dem Bus die „City“ des Brooklyner Stadtteiles erreichten, ging es gestern zunächst erst einmal Richtung Central Station, dann zu Fuß bis zur 34. East und dort zur Fähre. Denn Fähre fahren – das fetzt – FFF 😉 Die Jet-getriebenen Katamarane brausen mit 25 Knoten über Hudson und East River und man ist fast immer schneller am Ziel, als mit New Yorks Subway, die an Altersschwäche leidet und längst an ihre Grenzen gekommen ist.

Also Fähre: Von Midtownauf der einen nach Williamsburg auf der anderen Seite des East River. Dort zunächst einen kurzen Fußweg zum gerade neu eröffneten DOMINO Park. Nicht gerade groß in der Fläche, aber groß in der Anlage. Zum einen steht im Hintergrund die beeindruckende Ruine einer alten Zuckerfabrik, zum anderen hat man hier eine Aussicht, die in New York ihresgleichen sucht (zumindest zu ebener Erde): Links der Blick auf die neue Skyline von Brooklyn, dann der Blick durch die drei Brücken Williamsburg Bridge, Manhattan Bridge und Brooklyn Bridge auf die Freiheitsstatue.

Dann folgt der Blick auf Downtown Manhattan inkl World Trade Center. Dann in der Ferne die fast fertigen Skyscraper von Hudson Yards und rechts schließlich Midtown Manhatten mit UNO-Headquarter, Empire State Building und alles andere. Schon beeindruckend, dies alles mit einem kurzen Rundblick erfassen zu können. Ein guter Platz, um Neuankömmlingen und Erst-Besuchern die Ausmaße Manhattans zu zeigen.

Dann also Williamsburg. Vom DOMINO Park die Grand Street hinauf und dann die Bedford links runter. 2009 war das hier ein noch recht runtergekommenes Viertel mit zwei, drei Restaurants und der Brooklyn Brewerie – Vorreiter für viele folgende Craft-Brauereien nicht nur in New York. Damals mussten wir uns von der Busfahrerin noch ansagen lassen, wo Downtown Williamsburg ist, denn mitbekommen hätten wir es nicht unbedingt.

Jetzt ist Grand/Ecke Bedford das genaue Gegenteil. Ein sanierter Stadtteil mit unendlich vielen Kneipen, Restaurants, Klamottenläden (ohne Ende!) Kunstgalerien, Plattenläden (u.a. Rough Trade) und voll von Leben und viel Gefühl. Man kennt das ja auch aus Berlin und anderen Städten. Das hier aber ist nochmal einen Zacken schärfer, ein bisschen cooler und vor allem viel entspannter. Ich denke, das ist genau das, was viele aufkommende Viertel New Yorks von denen in Deutschland unterscheidet: Bei allem Neuen und Alten – hier ist alles irgendwie entspannter.

Bisher gelaufene Kilometer: 48

 

NYC Tag 5: Harlem + The Bronx

Auch da fahren wir traditionell hin: Nach Harlem und weiter in die Bronx. Dieses Mal gab es sogar, neben diversen Schuh- und Klamottenläden, ein besonderes Ziel: The Bronx Brewerie. Wir hatten Pech: Geschlossene Veranstaltung. Und das nach nem „Spaziergang“ durch die South Bronx… !!! Dafür ist unser Café in Little Italy / Bronx immer noch geöffnet und somit nahm der Tag noch einen guten Verlauf.

Bisher gelaufene Kilometer: 37

Harlem + The Bronx in black / white / red