One World Observatory

Natürlich muss man, kann man, in einem NYC-Alternativ-Urlaub trotzdem touristische Pfade betreten. Zumindest dann, wenn es etwas neues Spannendes gibt, das man zuor noch nicht gesehen hat. Dazu zählte in diesem Jahr der Blick aus 380 Meter Höhe auf New York und das umgrenzende Land. Der Besuch auf dem One World Observatory verprach viel – und hielt alles. Allein die Lift-Fahrten im Freedom Tower rauf und runter sind spektakulär. Sogar unsere Befürchtung der langen Wartezeit wegen war umsonst: von Ankunft unten bis zum Ausblick oben vergingen keine 20 Minuten. Etwas mulmig wurde uns nur, als gar nicht so weit entfernt immer wieder Flugzeuge vorbei flogen, auf ihrem Weg zum LaGuardia Airport. Die Erinnerungen an 9/11 werden spätestens dort oben bei jedem wieder wach. Und – wer etwas feinfühlig ist wie ich – der spürt, wie sich der Turm im Wind leicht bewegt… Auch etwas gewöhnungsbedürftig. Auf jeden Fall auch bei einer Alternativ-Reise immer wieder einen Besuch wert.  owo_01 owo_03 owo_04 owo_05 owo_06 owo_07 owo_08 owo_09owo_10

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13 YEARS AGO

Was vor 13 Jahren so alles passiert ist – das meiste hab ich sicher vergessen oder verdrängt. Ganz genau weiß ich, was ich heute vor genau dreizehn Jahren getan habe. Ich saß nach einer langen Nachtschicht bereits am frühen Mittag (also nach Feierabend) in meiner Erfurter Stammkneipe und wir köpften zu dieser Stunde schon eine Flasche Whisky. Nach den TV-Bildern aus New York waren damals einige der Meinung, die Welt wäre nun total im Arsch und es könnte ja immerhin der letzte Whisky sein. Es war nicht der letzte.