Buchbestellung

Guten Sonntagmorgen! Eine gute Nachricht! Ab sofort kann man mein Buch auf der Verlagsseite vorbestellen.

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Mein Buch ist da!

Was lange währt, wird gut. Wenn an dieser Redewendung irgendetwas dran sein sollte, dann freue ich mich besonders. Denn mein Buch ist nun endlich da, zumindest als erstes Andruckexemplar. Vorbestellbar wird es voraussichtlich ab Ende November sein, am 13. Dezember ist der geplante Tag der Veröffentlichung. Lang hat´s gedauert. Die erste Idee hatte ich 2011. Von dieser habe ich während eines Ostsee-Urlaubes 2012 Freunden erzählt. Die, bzw der eine, hat damals gesagt: Klingt doch spannend, schreib das auf. Nun, zwei Jahre sollte es noch einmal dauern, bis ich mich fast täglich an den Schreibtisch oder ins Café gesetzt habe. Nach und nach entwickelte sich die Story. Die Handlung an sich stand zwar mehr oder weniger fest, jedoch hat sich seit dem Beginn des Schreibens vieles ereignet und entwickelt. So waren zu m Zeitpunkt der Idee Drohnen noch US-amerikanische Kampfflieger ohne Piloten. Von Handy gesteuerten kleinen Privat-Quadrocoptern war allenfalls auf Spezialmessen etwas zu sehen. Auch der Terror hatte Berlin noch nicht erreicht.

So wurde aus einem anfänglich Science-Fiction angehauchten Buch ein Gegenwarts-Thriller. Worum es geht? Ich zitiere hier einmal den Klappentext des Buches: Ein Bombenanschlag auf eine BerlinerU-Bahn mit vielen Todesopfern und Verletzten versetzt die Stadt in Schockstarre. Doch wer ist dafür verantwortlich? Linda Hawkins, Leiterin einer amerikanischen Sondereinheit, hat den Islamischen Staat in Verdacht. LKA-Hauptkommissar Konrad Berger ist dagegen überzeugt, dass militante Umweltschützer dahinter stecken. Nur Ex-Kommissar Doering bemerkt die fragwürdigen Lücken in den verschiedenen Theorien und versucht sie zu schließen. Doch mit jedem neuen Puzzleteil erhärtet sich ein Verdacht, der ihn erschaudern lässt.

So, nun wisst Ihr´s. Eine Pressemitteilung ist dazu auch erschienen, da wird noch etwas mehr verraten. Zudem gebe ich persönlich auf meinen Lesungen einen Einblick ins Buch. Geplant sind Buchlesungen zunächst in Berlin, Halle, Jena, Weimar und Erfurt. Fest stehen davon schon zwei: Die Premierenbuchlesung am 12. Januar im Literaturcafé Periplaneta in der Bornholmer Straße 81a in 10439 Berlin sowie eine Lesung an dem Ort, an dem ich es hauptsächlich geschrieben habe: In Sagers Kaffeerösterei (Lotte-Lenya-Bogen 555 in 10623 Berlin – in den S-Bahnbögen gegenüber Theater des Westens) lese ich am 27. Januar. Eine weitere Lesung in Berlin ist im Kunsthof Köpenick bei Jens Schliwa geplant. Die Orte in Jena und Erfurt stehen auch schon fest, Lesungen im Tikolor aka Tiko Erfurt und in der Boutique und Café-Bar brandmarken Jena wird es Ende Februar/Anfang März geben. Wenn alles klappt, wird mein Buch schon auf der BuchBerlin am 25./26. November 2017 dabei sein. Näheres dazu dieser Tage an dieser Stelle! Brandheiß und clever ist übrigens der Preis!

Ole Pankow: „Genquotient 8713“
Dezember 2017, Periplaneta Berlin, Edition Totengräber
Buch, Softcover 232 S., 20,6 x 13,5 cm
print ISBN: 978-3-95996-077-9, epub ISBN: 978-3-95996-078-6, GLP: 13,87 € (D)
Genre: Thriller

Ein Herbst mit Buch

Wenn die Tage kühler, die Nächte länger und die Bäume kahler werden, stellt sich bei mir normalerweise eine sentimentale und nachdenkliche Stimmung ein. Ich trauere ein wenig dem Sommer nach und sehe den kommenden Winterereignissen am Jahresende mit Grausen entgegen. Die Adventszeit mit dem ganzen Bimmel, Bammel und Rummel auf den Straßen, in den Läden und auf den Weihnachtsmärkten. Das Geschenkegerenne allerorten, der Lebkuchen- und Spekulatius-Fresswahnsinn und das 24-Türchen-Öffnen bis zum Tag der Apokalypse. Alles irre. Einzig das Uhrumstellen auf unsere normale Lebenszeit Ende Oktober stimmt mich von Jahr zu Jahr etwas versöhnlich.

Gut, wir haben das eh schon alles abgeschafft. Keine Kinder – also kein Baum, keine Geschenke, kein Bimmel, kein Bammel und auch kein Rummel. Keine Türchen öffnen und am Tag 24 des Monats gibt es ein gemeinsames Abendbrot mit der Familie. Das war´s dann auch schon. Eventuell eine Runde Rommé. Und viel Wein, damit´s erträglich bleibt. Trotzdem nervt alles drumherum und ich mache jedes Jahr am 27. Dezember einen großen Haken dran.

Einen weiteren setze ich am 2. Januar. Denn auch die Silvesternacht ist nicht das, was ich mir erträume. Alles betrinkt sich in Richtung Koma, glotzt Jahresabschluss-Schlager-TV und um Null Uhr fünf fallen sich alle in die Arme. Egal ob Freund oder nicht. Auch die oder der, die oder der mich sonst nicht mit den Arsch angucken würden, wollen mich auf einmal umarmen und mir ein „gesundes neues Jahr“ wünschen. Einen Tag später wünschen sie mir dann wieder die Krätze an den Hals. Nein, meins wird es nie werden.

Dieses Jahr jedoch ist alles anders. Ich freue mich auf den Herbst. Denn dieses Jahr erscheint mein Buch. Mein erstes Buch. Der Titel ist „Genquotient 8713“ (sprich siebenundachtzig dreizehn). Gerade geht das Lektorat dem Ende entgegen, das Layout fürs Cover ist fast fertig. Ich habe mir die Lektorats-Software auf meinen Rechner geladen, damit ich die Änderungen der Lektorin nachvollziehen und einpflegen kann. Bin gespannt, was sie mir gelassen hat, was ich ändern muss. Selten war ich so voll freudiger Aufregung. Noch steht der genaue Veröffentlichungstermin nicht fest. Aber dieses Jahr soll es sein. Das lässt die Zeit um den Tag 24 des letzten Monats doch recht angenehm erscheinen. Ein anderer Termin steht schon fest: Die Buchpremieren-Lesung findet am 12. Januar 2018 statt. Das macht für mich dieses Jahr auch die Silvesterfeier erträglicher. Viel erträglicher.

DIE UNTERSCHÄTZTE KUNST DES SCHEITERNS UND WEITERE MYSTERIEN IM LEBEN VON MENSCHEN UND ANDEREN KLEINTIEREN

Die, die die Welt verändern, sind keinesfalls die Langweiler. Es sind die Vordenker, die anderen, die Kurzweiler. Die unfreiwilligen Helden, deren Scheitern in der Luft liegt und das sie trotz dessen zu jenen macht, die sie sind: mutiger als andere, ein bisschen besser – ja auch, schlauer – nicht unbedingt. Und über jene schreibt Marion Alexa Müller in dem Buch DIE UNTERSCHÄTZTE KUNST DES SCHEITERNS UND WEITERE MYSTERIEN IM LEBEN VON MENSCHEN UND ANDEREN KLEINTIEREN. Ein Buch zum Staunen über sich und andere und zum Stolpern über die oft unterschätzte Banalität unseres Lebens. Auch über allzu oft überraschende und zu früh endende Leben. Denn so mancher Held bezahlt einen hohen Preis für sein Tun. Aber besser eben so, als gar kein Preis fürs nichts tun. So scheint es jedenfalls all den große und kleinen Lebewesen angetan zu sein.

Bei den Kurzgeschichten staunen Frau und Mann über so manche Wandlung und Überraschung mittendrin. Oft glaubt man, seinen Nachbarn, den Freund oder den Verwandten zu erkennen. Plötzlich wird aus jenen jedoch ein Bulle, ein Hamster, ein Vogel. All jene haben ihre Probleme mit der Welt, vor allem aber mit dem alltäglichen Normal- und Wahnsinn, weswegen sie sich absondern und den Langweilern den Rücken kehren. Sie preschen vor, sie machen es anders, sie denken größer. Ein Hamster Konrad kennt sich mit der Quantenphysik aus, die Erdkröte Artus greift zu Grube und Schild, um den Dachs zu verjagen, ein Schwan namens Hans-Friedrich ist unter den Enten die hässliche Ausnahme. Und wenn dann Bulle Bernd so seine Probleme mit den Fliegen auf der Weide hat, weil „man ein sehr entspanntes Verhältnis zu seinem Schließmuskel hat“ dann klappt man auch schon mal das Buch zu, um seine Lachmuskeln wieder zu entspannen. Nur aber, um es sogleich wieder aufzuschlagen. Denn es warten noch mehr TierMenschGeschichten, die alle so anders sind, dass man mit dem Lesen und Lachen erst am Ende aufhören kann. Und auch Weinen ist erlaubt, denn, und das ist ja hinlänglich bekannt, wer anders ist als all die anderen, ist eben oft zum Scheitern verurteilt. Aber das macht dieses Kleinod um so interessanter und lesenswerter. Am Ende der Geschichten warten kleine wissenschaftliche Aufklärungen über das Vorangegangene oder anderes. Interessant! 100prozentige Weiterempfehlung und zudem das einzige (mir) bekannte Buch mit Daumenkino!

MARION ALEXA MÜLLER: „Die unterschätzte Kunst des Scheiterns und weitere Mysterien im Leben von Menschen und anderen Kleintieren“, Softcover, 170 S., 19 x 13,5 cm, ISBN: 978-3-95996-070-0, Periplaneta, Edition Drachenfliege, 12,50 € (D) http://www.periplaneta.com/

GENQUOTIENT 8713

Liebe bpb-Leser, es gibt Neuigkeiten zu meinem Buch: Der Titelschutz ist durch, ich kann den Titel also schon einmal verraten: „Genquotient 8713“ (sprich: siebenundachtzig dreizehn).  Dahinter verbirgt sich ein Code, der die Identität schützen soll. Aber auch der ist in der heutigen Zeit nicht mehr sicher… Zudem gibt es „hot codes“ und „cold codes“. Dazu später jedoch mehr…

Auch das Cover ist noch weiß bzw. grau. Aber auch da wird fleißig dran gearbeitet. Außerdem kamen einige Anfragen: Was machst Du jetzt eigentlich? Wo doch dein Manuskript beim Verlag liegt und der sich um alles Weitere kümmert? Immerhin sind es ja noch fünf Monate bis zum Erscheinendes Buches. Nun, die Frage kann ich relativ schnell und leicht beantworten: Ich schreibe an Teil zwei. Das Gerüst des zweiten Buches steht schon lange, auch habe ich das Ende schon vor einiger Zeit geschrieben (wie ich auch beim ersten Buch zuerst das Ende geschrieben hatte). Nun sollte ich eigentlich vorn beginnen und mich zum Ende hinschreiben. Das funktioniert bei mir allerdings, wie auch schon beim ersten Teil, nicht so richtig.

An manchen Tagen habe ich eine Idee, wie die eine oder andere Szene ablaufen könnte, die sich aber nun einmal nicht am Anfang des Buches, sondern eher in der hinteren Mitte abspielt. Also schreibe ich das auf und füge es dann später, wenn ich jene Stelle erreicht habe, dort ein. Natürlich wird die Szene dann nicht mehr komplett passen, weil sich die Story anders entwickelt hat, als es ursprünglich geplant war. Aber so ist das, wenn ich schreibe. Andere mögen es anders machen. Ich bleibe bei meiner Art. So komme ich auch recht gut voran, am Jahresende werde ich mit der ersten Fassung fertig sein. Dann aber gibt es zunächst einmal Wichtigeres: Lesungen, Lesungen, Lesungen. Mehr dazu demnächst an dieser Stelle.

Buch

Buch

Liebe bpb-Leser, heute mal ein Post in eigener Sache. Sicher ist es einigen schon aufgefallen, manche haben mich auch angeschrieben bzw. angesprochen: Es ist ruhiger geworden auf meinem Blog. Ich poste nicht mehr soviel wie zu Beginn oder noch vor zwei Jahren. Das alles hat natürlich seinen Grund: Ich habe ein Buch geschrieben. Nun, das können sicher viele von sich behaupten. Nicht ganz so viele haben jedoch einen Verlag, der ihr Werk verlegt. Das nun wieder kann ich von mir behaupten. Am 23. Juni 2017 habe ich meinen Publikationsvertrag bei Periplaneta unterzeichnet. Das freut mich natürlich sehr. Auch oder gerade weil das Team des Verlages einfach nur grandios ist, weil der Verlag um die Ecke zuhause ist (15 Minuten Fußweg von daheim), weil der Verlag mir viele Freiheiten lässt, u.a. selbst organisierte Lesungen und mehr.

Der Titel des Buches? Kann ich noch nicht verraten, da der Titelschutz noch nicht durch ist. Worum geht´s? Es ist ein Thriller, der hauptsächlich in Berlin spielt. Es geht um Überwachung, korrupte Beamte und geheime Forschungen in nicht ganz legalen Laboren. Dazu aber später mehr an dieser Stelle.  Angepeilte Premiere des Buches, dass dann in der Totengräber-Edition des Verlages erscheinen wird, ist der Dezember, also „bald schon“. Spätestens Weihnachten kann jeder Interessiere das Buch lesen. Bis dahin wird es an dieser Stelle aber noch so manches Update geben…

 

Hupe, Schlau Schlau & die Anderen

Der Florakiez ist gleich um die Ecke bei uns. Zu Fuß etwa 20 Minuten. Und doch kenne ich ihn kaum. Weil das eben so ist, wenn man in einem Berliner Kiez lebt. Wir waren schon mehrfach beim Italiener dort, auch einmal Kaffee trinken. Ansonsten bin ich selten dort, ja, ich meide sogar diesen Teil Pankows. Das hat mehrere Gründe. Hauptsächlich aber wohl liegt es an den aufgesetzten Straßencafés dort. Die wollen alle so cool und hip sein (es gibt Cafés nur für Mütter und Kinder dort. Seitdem überlege ich ständig, ob ich nicht ein Väter-Söhne-Café aufmachen sollte). Eins haben jedenfalls alle Cafés dort gemeinsam: Ordentlichen und guten Kaffee können sie nicht zubereiten. Einige verwechseln sogar die Bezeichnungen. Man bekommt einen Milchkaffee als Latte Macchiato oder der bestellte doppelte Espresso Macchiato entpuppt sich als kleiner Kaffee mit Milch. Und überhaupt – irgendwie hat sich die Florastraße und Umgebung zum kleinen Prenzlauer Berg Alt-Pankows entwickelt.

Aber darüber wollte ich gar nicht schreiben. Eine Buchvorstellung hat uns mal wieder dorthin verschlagen. Im Jugendzentrum Pankow, kurz JUP, las neulich  Johannes Krätschell aus seinem Buch „Herr Schlau Schlau wird erwachsen“ (Buch & MP3-CD, Hardcover, 178 S./104 min. 20,6×13,5 cm, ISBN: 978-3-95996-030-4, Edition Periplaneta). Er las das dort, weil in den Räumlichkeiten sich einst das „Stilbruch“ befand, des Autors früheres Schülercafé und somit auch Teil-Schauplatz seines Erstlingswerkes.  Lesenswerte und kurzweilig aufgeschriebene Kurzgeschichten, die zusammen eine kleine Geschichte ergeben. Herr Schlau Schlau fliegt mit 35 Jahren bei seinen Eltern raus und erbt eine 4000-Bücher-Bibliothek. Klassischer beginn einer langen Solo-Single-Karriere, könnte man meinen.

Nicht so bei Krätschell. Sein Protagonist trifft nicht nur auf den herzensguten (und bald besten Freund) Hupe. Nein, er trifft sogar Franziska, die bald schon seine Freundin werden soll (die Leute, die ich kenne, die mit 35 noch bei Mutti wohnten, haben heute noch keine Freundin). Und dann ist da noch Enrico – Hupes Sohn, der Holger aus dem Paket-Zeitungs-Shop, Herr Sobkowski und dessen Shop sowie weitere Freunde der Protagonisten. Sie alle vereint der Kiez und das Leben im Jetzt. Das Wohnen im Kiez ist nicht mehr billig und die Gäste in Geschäften und Kneipen ändern sich und somit ändert sich auch das Kiezgesicht.

Es sind Geschichten zwischen Herbst und Sommer, zwischen Bürgerpark und Florastraße, zwischen Lachen und Weinen. Zusammen eine wunderbare Erzählung von Freundschaft und den Kräften, die nur Freunde bei einem selbst und bei anderen freisetzen können. Prädikat: unbedingt lesenswert.

Unbedingt hörenswert sind übrigens die Lieder von Bastian Mayerhofer, der an jenem Abend im JUP die Geschichten von Krätschell perfekt ergänzte.  Die Lieder Mayerhofers zu beschreiben würde jeden Blogpost sprengen. Seht selbst: