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Ein paar Tage Erholung

bpb macht ein paar Tage Urlaub. Nicht in Schweden (Foto), sondern an der deutschen und polnischen Ostseeküste. Paddeln geht´s dann auch noch, diesmal aber zur Feldberger Seenlandschaft. Allen Lesern eine schöne Zeit und bis bald!

Stille Post

Nicht, dass ich von der Deutschen Post überzeugt wäre. Ganz im Gegenteil habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht. Letztens kam ein Paket mit meiner neuen Winterlaufjacke erst mit dem dritten Anlauf bei mir an. Beim ersten Mal hätte der DHL-Zusteller angeblich niemanden angetroffen, beim zweiten Mal sei die Annahme verweigert worden. Beide Male hatte ich als Adresse die meines Büros angegeben. Wo zwischen 7 und 18 Uhr immer jemand anwesend ist. Also Bullshit, alles Ausreden. Aber die Jacke ist dann doch noch angekommen. Was aber andere so mit der Post erleben, bzw. was sie nicht erleben, ist da schon etwas interessanter. Ein „halbes“ Telefongespräch in der Berliner S-Bahn. Die Dame saß hinter mir, war also nicht zu sehen. Dafür aber nicht zu überhören.

Ja? Ja. Na klar. Nein. Nein. Neeeiiiin. Was? Ach so. Na wenn du meinst. Schicken? Ich weiß nicht. Mit der Post? Nein. Neeeiiiieeen. Das will ich nicht. Warum? Zu gefährlich. Die klauen doch alle. Was? Na, das musst du doch noch wissen. Das Paket von Oma aus Polen. Das nie angekommen ist. Wann? Ja, was weiß ich denn. Das ist schon so lange her. Das spielt doch keine Rolle. Was meinst du? Ja, das muss zwanzig Jahre her sein. Oder so. Oder länger. Was? Ja, das war vor der Wende. Spielt das eine Rolle? Was soll sich geändert haben? Weißt du noch? Die Videokassette damals? Die verschwinden doch alle in irgendwelchen Manteltaschen. Natürlich ist das so. Red kein Quatsch. Glaub mir. Musst das nicht Schönreden. Alles was in ne Tasche passt, wird geklaut. genauso wie das geld damals. Von Tante Helgard aus Köln. Einfach weg. Geklaut. Wie? Großes Paket? Ach so. Das Buch in ein großes Paket packen. Das wäre eine Lösung. Aber dann wird es doch teurer. Und wenn es dann doch geklaut wird? Ja? Was? Neeiiieen. Dann ist es doch nochmal so teuer. Was? Keine Ahnung. Woher soll ich das wissen? Eigentlich will ich gar nichts schicken. Neeeeiiiiiiieennnnn. Das kommt doch alles weg. Klauen wie die Raben dort. Was? Hinbringen? Naja. Wäre auch ne Lösung. Sind ja nur sechs U-Bahn-Stationen. Gut. Bis gleich. Ja. Ich bin in zwei Minuten bei dir.

Erben auch in Polen gesucht

Die Grüße des vermeintlichen Rechtsanwaltes aus Benin, der sich den Namen des Justizministers zu Nutzen macht, scheint wohl auch im Nachbarland Polen einige Email-Adressen erreicht zu haben. Zumindest haben einige polnische Netz-Surfer den hiesigen Artikel gleich mal von Google übersetzen lassen. Was dazu führte, dass ich vorhin mein Blog im Netz auf polnisch fand:

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