VEB-Geschwätz und Hülsendreher

Über den Hochbetrieb in der Berliner Worthülsenfabrik  schreibt Politplatschquatsch. Dort würden die Großcomputer rasseln, die Reimprogramme rattern, die Wortschweißgeräte glühen. Mit Rettungspaket, Konjunkturspritze, Abwrackprämie, Schuldenbremse und Rettungsschirm hätten die vierhundert Vollzeitbeschäftigten in nur acht Wochen mehr Als-Ob-Worte herstellen können als der seinerzeit noch von SED-Politbüromitglied Kurt Hager geleitete VEB Geschwätz im gesamten letzten Fünfjahrplanzeitraum der DDR.

So erklärt ppq auch, wieso es den Rettungsschirm gibt, den es eigentlich gar nicht gibt.

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Rauchende Jugendliche mit Taschenmesser

Rauchen, Alkohol, Taschenmesser, Killerspiele, Spielzeugpistolen. Alles verboten heutzutage, schreibt  politplatschquatsch. Im Gegensatz zu früher im Osten.

So durfte im Ferienlager ungestraft „Leben und Tod“ gespielt werden, ein Taschenmesser hatte jeder Junge in der Tasche (zum Schnitzen und Büchse öffnen), man durfte auch auf der Parkbank mal ein Bier trinken und das Rauchen, ja das war sowieso überall erlaubt.

Doch es bleibt eben alles anders oder aber alles wird genauso. Auf jeden Fall immer wieder einmal: Es war nicht alles schlecht. Wir durften zwar nicht in den Westen. Und auch nicht nach Amerika fliegen. Aber Saufen, Rauchen und mit dem Trabi nach Berlin fahren. Sogar bis in die Stadt innerhalb des S-Bahnrings.

Okay. Manches war schon ganz schön schlecht. So durfte damals noch Margot Honecker ungestraft in der Öffentlichkeit mit Kindern und Jugendlichen reden.

Rasiert und ohne Rollo

Nachts, wenn alle Katzen grau sind, ärgert sie die Nachbarn. Die müssen dann am nächsten Morgen mahnende Schilder überall im Viertel aushängen, schreibt Binladenhüter von ppq. Tja, in Halle werden die Spanner nicht alle. Und weil die auch noch Kinder haben, wird gleich die ganze Stadt informiert. Mehr

China Town & Country

Die Bundeskanzlerin will nicht hinfahren, der Außenminister auch nicht. Alle Welt diskutiert über die Olympischen Spiele, Tibet, den Boykott und den Sport. Und während jeder zwanzigste Deutsche gerade sein Essen beim Chinesen bestellt, sind andere hin gefahren. Wie es momentan in China aussieht, hat ein Blogger-Kollege von PPQ gesehen. Er war zehn Tage dort und hat die Kamera nicht ruhen lassen…

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