Ding des Monats

Aus dem Tagespiegel-Ckeckpoint vom 6. Juli 2017:

Das war zu erwarten – es gibt Krach ums Klo: Der Senat verschiebt das Konzept zur Finanzierung der öffentlichen „City Toiletten“ (sollte im Juli fertig sein) auf September. Bisher betreibt die Firma Wall ihre 175 Häuschen kostenlos für das Land und vermarktet im Gegenzug kostenlos Werbeflächen des Landes – ein gutes Geschäft. Da dachte sich der Senat: Das können wir doch selbst! Zumal ja auch die Schulklos im Land Berlin schon seit Jahren so fantastisch in Schuss sind. Also wurde der Wall-Vertrag gekündigt – und schon ging der Ärger los: Wer macht was und was machen die Bezirke, wer kümmert sich – und wer kassiert? Neuköllns Bürgermeisterin Franziska Giffey fasst den aktuellen Stand der Debatte so zusammen: „Ich möchte nicht, dass wir einen Toiletten-BER bekommen“ (Zitat: „B.Z.“) – das klingt dann auch noch nach zusätzlichen Problemenmit der Entrauchungsanlage.

Erinnert an damals, als der Senat auf die Idee kam, den Bau des Flughafens selbst zu koordinieren.

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Ding des Monats XI

Aus dem Stadtentwicklungsplan Verkehr der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt; Anhang Maßnahmen (Seite 23):

I 5.2 Fertigstellung des Flughafens Berlin Brandenburg und der Verkehrsanbindung Verkehrsverknüpfung
Wirtschaftsverkehr
1. Bau des Flughafens und Schließung des innerstädtischen Flughafens Tegel
Bund/Berlin/Brandenburg ca. 3 Mrd. €, inkl. Schienenanbindung
Bund / Berlin / Brandenburg
03.06.2012 (Betriebsaufnahme Flughafen Berlin Brandenburg)

 

Gras? Dope? Oder beides?

Da frage ich mich und so manch anderer Berliner auch: Was rauchen die eigentlich im Senat? Gras? Dope? Oder beides? Oder war es der alltägliche Beamtenwahnsinn, der die Bearbeiter und Betreuer der „Liste der kontrollierten Gaststätten und Schankwirtschaften“ bei der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und (Verb)raucherschutz dazu verleitet hat, eine erfundene Gaststätte mit dem Namen „Zum Minuspunkt“ im Internet zu veröffentlichen? „Zum Minuspunkt“ ist die imginäre Betriebskantine des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg. Erfunden, um den Datenaustausch mit dem Senat zu testen. Man gab ihr 63 Minuspunkte nach einer angeblichen Hygienekontrolle und benannte sie dann auch gleich so: Zum Minuspunkt. Spätestens da, so meine ich, hätte jedem nüchternen Senatsmitarbeiter klar sein müssen, dass da irgendetwas faul ist. Aber wie gesagt, ich weiß ja nicht, was die da so rauchen.