Die erste Hürde…

Ano academico 2010-2011

La jefa de estudios del Instituto Cervantes de Berlin

CERTIFICA

que Ole Krüger, con numero des expediente 13807, ha asistido con aprovechamiento y ha alcanzado los objetivos de aprendizaje del curriculo del centro correspondientes al curso A1.1 (parte 1 de 2). El curso se desarrollo del 18/01/2011 al 29/03/2011, con una duracion total de 30 horas. La calificacion global obtenida por el alumno fue de (Apto).

Berlin, 17 de marzo de 2011

La jefa de estudios,

Luisa ALARCON

No. de registro: 3003

Yo creo que…

Ich glaube, dass (yo creo que) sie uns fertig machen will. Wir alle glauben das. Dabei ist Veronica (el nombre) Ferrande (el primera appelido) Aramo (el segundo appelido) wirklich nur bemüht, uns Luschen das Spanische beizubringen. Sie ist unsere Lehrerin am Instituto Cervantes. Und sie spricht spanisch. Meistens schnell. Und reden kann sie auch noch. Ebenfalls schnell. In der ersten Stunde (jeweils 180 Minuten) letzte Woche hatte sie sich wohl noch etwas zurück gehalten. Aber heute, das war der Wahnsinn. Nun gut, sie hat ihre Gründe. Nächste Woche sind Ferien. Ferien, was für ein Gefühl. 30 Jahre nach Schulabschluss wieder Ferien zu haben. Allerdings gehe ich zum ersten Mal mit einem lauen Gefühl im Magen in die Ferien. Denn da ich muss Veronica wohl Glauben schenken:  Zum Abschied heute hatte sie vermutet, dass wir in vierzehn Tagen fast alles wieder vergessen hätten. Hoffe trotzdem, sie behält unrecht.

Nach den Grundlagen in Sachen Ziffern und Zahlen letzte Woche (uno, dos, tres, cuatro, cinco, sies, siete, ocho, nueve, dies, once, doce, trece, catorce, quince, diesiseis, diesisiete, diesiocho…) sowie die Fähigkeit zu sagen, wie man heißt – me llamo Ole, te llamas, se llama, nos llamamos, os llamais, se llaman, also ich heiße, du heißt, er, sie, es, wir, ihr, sie), ging es heute schon „ans Eingemachte“ (ach, wie ich diesen Spruch liebe und gleichzeitig hasse). Yo creo que esto es Peru, hieß es mit einem Fingerzeig auf die Südamerikanische Landkarte. Glaube ich auch, dass dies Peru ist? Eher nicht. Das ist doch Kuba! Also: No, esto es Cuba.

Dann haben wir noch gelernt, bzw. Veronica hat versucht, es uns beizubringen, wie man männliche (masculin) und weibliche (feminin) Artikel in singular und plural bildet. El Arte, Los Artes, La Playa, Las Playas. Das war ja einfach. Aber eben nur der Anfang. Es folgten Fragen nach Bildern. Wer ist (quien es), wer sind (quienes son), was ist (que es) oder was sind (que son) diese und andere Länder (paises), Dinge (objetos) oder Personen (personas). Und wie heißt im Spanischen eigentlich Tisch? Como se dice „Tisch“ en espanol? Se dice mesa. Como se dice „Sonne“ en espanol? Se dice sol. Und Auto? Como se dice „Auto“ en espanol? Se dice coche. Ah, das kann man nachvollziehen. Wie Kutsche eben. Und dann, natürlich, auch noch eine leichte Frage (Frage = la pregunta): Como se dice „Bier“ en espanol? Se dice cerveza. Das wussten alle. Aber wie schreibt man das (como se escribe cerveza)? Das wussten dann schon nicht mehr alle. Mehr von uns Luschen beim Spanischkurs demnächst an dieser Stelle, bis dann – hasta luego!

Habla usted español?

Am Dienstag beginnt er endlich, mein Spanischkurs. Bin mal gespannt, wie es so ist, nach 30 Jahren wieder auf der Schulbank zu sitzen. Und vor allem, ob ich bis zum La-Palma-Urlaub Ende März ein bisschen Spanisch sprechen kann. Erste Erfolge, Niederlagen und mehr dann demnächst an dieser Stelle.