Schlagwort-Archive: Texas

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Houston 2014

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Texas vs. Kreta

Prada. Texas. 2014.

Prada. Texas. 2014.

Kiosk. Kreta. 2015.

Kiosk. Kreta. 2015.

Austin City Limits: Foo Fighters

In Austin war ich letztes Jahr, die Fighters hab ich bisher vier Mal gesehen. Die Foo Fighters in Austin hab ich noch nicht erlebt. Aber kann ja noch kommen. Oder?

Reisetagebuch VII: Aliens, Nodding Donkeys & Musicans

P1110962Wenn ein kleiner Ort sich an einer Frage fest- und erhalten kann, dann ist das schon einen Besuch wert, dachten wir uns und fuhren nach einem Besuch bei Heisenberg in Albuquerque nach Roswell. Die Frage dort: waren sie nun da oder nicht? Wer? Die Aliens natürlich. Und hatten die Nazis schon Ufos? Nun, meine Meinung dazu hat dieser Besuch nicht geändert, ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass man diese Frage durchaus stellen sollte. Wenn auch meine Tendenz sich eher in Richtung natürlicher Erklärungen der Himmelsphänomene neigt. Aber das soll jeder glauben und denken wie er möchte. In der Wüste von New Mexico jedenfalls scheint sich so einiges abgespielt zu haben, wovon wir nicht alles wissen (sollen, dürfen).nodding_donkey_01Schlägt man von den Aliens den südöstlichen Weg ein, kommt man unweigerlich nach Texas, in unserem Fall zurück nach Texas. Denn dort hatte schließlich vor zweieinhalb Wochen unsere Reise begonnen. Nun, Texas ist riesig, die Fläche von Polen und Deutschland passt locker hinein, und somit gibt es auch viele unterschiedliche Erscheinungsformen des Loine Star States. Eine davon ist die Gegend um Midland, wo eine Nodding Donkey neben der anderen steht. Jeder hat hier (mindestens) eine auf seinem Grundstück stehen. Und wer keine eine hat, der hat viele. Die hierzulande Pferdekopfpumpen genannten Nodding Donkeys dienen alle dem selben Zweck: Erdöl an die Oberfläche zu pumpen. Und so nickt sich halb Texas reich, wie das schon J.R. anno dazumal gemacht hat.  Interessant anzusehen aber auch schön, wenn man gesund durchgekommen ist und wieder etwas anderes sieht.

P1120006Ganz anders aber so richtig Texas ist dann Austin, immerhin die Hauptstadt des Öl- und Rinderstaates. Hier stehtr, selbstverständlich, wie sollte es anders sein, das größte Capitol der USA, höher als das in Washington. Die Straßen sind hier breiter, der Himmel weiter und die Fleischmenge auf den Tellern der BBQ-Lokale größer noch als anderswo im Fleischesserstaat USA. Die perfekte Zubereitung von Pulled Pork und Beef Brisket, zum Beispiel im Stubb´s, gehört hier zum guten Ton wie eben auch jede Menge Live-Musik. Daran gibt es keinen Zweifel und somit kommt man mit beidem auch gut über den Abend oder eine Woche oder wahrscheinlich sogar über ein ganzes Jahr oder noch länger. Nach einem hervorragendem BBQ im Stubb´s gab es die Livemusik für uns diesmal im Mohawk gleich schräg gegenüber. Ein langer Abend mit viel Bier und (teils alten Bekannten) den Lonesome Heroes, Austin Lucas, Jon Snodgrass, Northcote und Jayke Orvis.

P1120453  Ein fast perfektes Ende eines Drei-Wochen-Trips durch fünf US-Staaten mit einer Strecke von insgesamt 5120 Meilen, das sind 8192 Kilometer. Wobei diese Zahl erst ganz am Ende auf dem Meilenzähler stand, also in Houston. Dort ging es neben einem Besuch von Downtown auch noch zum schönsten Ort der Gegend – nach Galveston. Nur knapp eine Stunde südöstlich der Stadt liegt das Wochenendparadies der Houstoner, direkt am Golf von Mexico. Dort konnten wir (fast allein) baden gehen – bei 30 Grad Luft- und geschätzten 24 Grad Wassertemperatur. Kaum ein Mensch zu sehen – klar – „The Season is over“. Das kannten wir ja schon von vorhergehenden Reisen in dieser und anderen Gegenden jenseits des Atlantiks.

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Reisetagebuch I: Kein Schnee, sondern Sand von gestern

P1100178Es sieht aus wie Schnee. Es ist jedoch Sand. Sand von gestern. Millionen Jahre alt. Mitten in New Mexico. Für uns Ostsee-Urlauber nichts Neues. Aber doch faszinierend, da die White Sands doch weit weg vom Meer sind. Aber von Anfang an: Letzten Samstag Ankunft in Houston, guter Flug mit dem A380. Lockere und schnelle Immigration, zwischen Landung und Mietwagen-Abholung lagen gerade einmal 45 Minuten. Das ist neuer Rekord.

Dann ging es mit unserem Chevrolet Tahoe nach Fredericksburg – 400 Kilometer durch Texas. Sonntag weiter nach Alpine, Ausgangsort für den Big Bend Nationalpark. Viel Regen an den Vortagen sorgte für einen grünen Park, aber auch für einen gut gefüllten Rio Grande, so dass unser Trail durch den Santa Elena Canyon (Foto) ins Wasser fiel. Nun, auch so war´s schön. Montagabend Ankunft in Van Horn – ein Ort aus Motels, Tankstellen und Restaurants. Wohnhäuser? Nicht gesehen. Dienstag dann über die White Sands, El Paso bis Lordsburg. Wieder ein Ort voller Motels und Zubehör. Aber ein schöner kleiner Veterans-Park mit Panzer sowie eine Ghosttown, die am Morgen noch geschlossen war, so dass wir sie nur sporadisch fotografiert haben.

P1090892Am Mittwoch dann das erste Hauptziel: Tempe in Arizona. Wundervolle Fahrt durch die Wüsten Arizonas. Am Abend dann ins Marquee Theater zum Konzert. Against Me. Dann The Gaslight Anthem. Währenddessen und auch danach noch ein paar Bier in Tempe Downtown. Der erste späte Abend hier. Glücklicherweise haben wir aber seit Ankunft zwei Stunden gut gemacht, da wir schon eine Zeitzone überfahren haben und Arizona sich während der Sommerzeit an die pazifische Zeit hält. So können wir ausschlafen. Denn das nächste Ziel wartet schon: Sedona und der Red Rock State Park.

Midlake

Zwischendrin ein ein bisschen Renft, ein bisschen Folk und am Ende ist es eine Band aus Texas…

VANtastische Show, Herr WILKS!

Viele meiner Freunde spielen Gitarre. Also nicht so auf dem Wanderbrett daheim. Sondern so richtig in Bands. Naja, komme ja auch aus der Richtung. Da hat man sich halt irgendwann einmal gesucht und gefunden. So wie bei uns. Und wenn wir uns dann treffen, zum Beispiel jährlich zum Himmelfahrtswochenende, dann gibt es viele Themen, über die wir reden. Aber oft geht es auch nur um Gitarristen. Um die ganz großen Gitarristen. Deren Namen ich (Ihr werdet es mir verzeihen, liebe Freunde), immer wieder vergesse. Naja, ich kenne Moore und Hendrix, Van Halen, Satriani oder McLaughlin. Und noch ein paar andere. Aber meist komme ich nicht mit, bei den Oden an die Heros auf dem Brett.

Dafür habe ich am Montag in Pankows bester Musikkneipe ebenfalls ein Gitarren-Hero erleben, sehen und hören dürfen. Van Wilks sein Name. Die Gitarre sein Leben. Das war Gitarre, das war Musik. Naja, nicht jeder kommt in die Texas Music Hall of Fame und nicht jeder wird als die Nummer eins in Austin gefeiert. Van WIlks schon. Und zu recht, wie ich meine. Ich habe habe zwar nicht das Gitarren-Auge und -Ohr meiner Freunde, aber wer so etwas gut oder schlecht spielen kann, das erkenne selbst ich. Naja, nach unterdessen 35 Jahren Musik sollte man das auch können. Herr Wilks gehört jedenfalls zu den Heros auf der Gitarre.

Das wollte ich nur einmal loswerden. Und das Garbáty ist übrigens die beste Klub-Musik-Kneipe im großen Umkreis (inkl. Prenzlauer Berg!!! und anderer Stadtbezirke). Bleibt zu hoffen, dass sie nicht platt gemacht wird. Denn solch Mugge und solch Publikum und solch kompetentes und freundliches Team an einem Ort, das findet man selten.

Van Wilks vor dem Konzert und vor einer Straßenbahn in Pankow…

…und bei seiner Mugge im Garbáty (das Video oben ist auch aus dem Café)