Schlagwort-Archive: Thüringen

Die alte Heimat lacht

Lachen gegen Rassismus und für bunte Vielfalt.

 

MACBETH: Mehr als ein halbes Leben

Seit 1985 gibt es MACBETH aus Erfurt und eine ganze Zeit lang war auch ich der Band sehr nah und bin heute noch zumindest einigen Musikern sehr nah. So manches Konzert damals habe ich nicht versäumt und auch in den letzten Jahren war ich hin und wieder dabei. Wenn sich auch die Zeiten geändert haben, so sind es doch immer wieder die Menschen, die Freunde, die geblieben sind und mit denen man immer noch auskommt und die man zum Glück auch immer noch regelmäßig trifft. 31 Jahre – das ist ne verdammt lange Zeit, das ist mehr als die Hälfte unseres gemeinsamen Lebens. Ich denke da an Konzerte vor ´89 in Gotha, Erfurt und in so manchen Dorfsälen Thüringens. Ich hatte das große Privileg, zu mancher Mugge im Bandbus mitfahren zu dürfen. Das waren Momente, die in der Erinnerung nicht mehr ganz so spektakulärt erscheinen wie damals, aber immer noch großartig genug, um sie nie zu vergessen.

Ding des Monats XXI

Aus der Thüringer Allgemeinen:

Erfurt. Der neue Wasserwerfer der Thüringer Polizei ist bei einem Übungseinsatz beschädigt worden. Beamte der Bereitschaftspolizei attackierten das Spezialfahrzeug „Wasserwerfer 10.000“ innerhalb der Übung mit Eiern, Tennisbällen und kleinen Plastikflaschen. Dabei kam es laut Landespolizeidirektion zu „faustgroßen“ Schäden am Sicherheitsglas des Einsatzfahrzeuges. Es sei nicht nachzuvollziehen, wie es zu einem solchen Schadensbild kommen konnte, erklärte ein Sprecher MDR Thüringen. Das rund eine Million Euro teure Spezialfahrzeug wurde für Polizei-Großeinsätze angeschafft. Nach Angaben der Landespolizeidirektion kam das Fahrzeug seit seiner Auslieferung im vergangenen Herbst drei Mal zum Einsatz.

Stalingrad III

Da ist er nun, der dritte Teil der Stalingrad-Trilogie von Macbeth. Will das Video mal schnell noch posten hier, solange das noch geht…

Thüringer Klöße

Über eine Million Klicks, das muss man feiern.

Ding des Monats XIII

Erfurt (dpa) – Acht Wochen lang hat das Landeskriminalamt Thüringen (LKA) eigene Mitarbeiter mit einer versteckten Videokamera überwacht, um einen Klopapierdieb zu ertappen. Seit Bekanntwerden der Videoaktion im Herbst 2012 gibt es einen Streit darüber, ob dies rechtens war. Am Freitag monierte Thüringens Datenschutzbeauftragter Lutz Hasse, seine Behörde habe bisher mehrmals vergebens eine juristische Stellungnahme des LKA angefordert. Es geht vor allem um die Frage, ob ein Diebstahl von Klopapier eine solche Aktion rechtfertigte und ob Persönlichkeitsrechte verletzt wurden.
Das LKA wies am Freitag Vorwürfe zurück, wonach bei der Jagd nach dem Klopapierdieb zu unlauteren Mitteln gegriffen worden sei. Es sei auch keine richterliche Anordnung nötig gewesen, da es sich um eine Diebesfalle gehandelt habe und nicht um eine längerfristige Observation. Nach Beschwerden des Reinigungspersonals über fehlende Rollen war 2011 in einer LKA-Außenstelle eine Kamera dort installiert worden, wo die Rollen lagerten. Die Aufzeichnungen wurden nach LKA-Auskunft aber nicht ausgewertet, weil es danach keine Diebstähle mehr gegeben habe.

MACBETH & „Das Kreuz“ aus der Stalingrad-Trilogie

Da ist wohl beim Export des Videos irgendwas daneben gelaufen. Ton und Bild vertragen sich nicht recht. Aber ein großes Konzert war es. Das Beste, was ich je von Euch gehört/gesehen habe! Ein herrlicher Abend. Ganz großes Kino! Danke.

Macbeth GLADIATOR

Endlich da, wenn auch nur der Ton: Die erste Auskopplung aus dem neuen Macbeth-Album Wiedergänger… Gladigantisch!!!

Offiziell inoffiziell

Am Wochenende auf einer Geburtstagsparty eines Parlamentariers in Erfurt (Thüringen). Gastgeber, schon etwas lallend, fragt einen späten Gast: „Sag mal, Heinsss, bissdu heude Ahmd als Enbedeeler hier oder als Verfassungsschützer oder als Ennessuuuhler, haaa, haaa, haaa.“ Antwort von Heinz F. (nüchtern): „Du, ich muss mal in meinen Terminplaner schauen. Ob ich heute hier bei dir privat oder dienstlich eingeladen war.“

FÄHRMANN

Schön, dass es eine neue Live-Version meines Lieblingssongs von Macbeth gibt.

Thüringer Toleranz

Anschlag am Erfurter Rathaus

Erfurter Zeitungskiosk

Herzlichen Glückwunsch! Macbeth & Das Rennsteiglied

Am 15. April 1951 trug Herbert Roht es im Gemeindesaal von Hirschbach bei Suhl erstmals öffentlich vor… Und nun wird es 60 Jahre alt, das gute alte Rennsteiglied.

Harmonien für Gitarre, Mandoline, Akkordeon gern auf Anfrage;-)

Raritäten aus der Flimmerkiste

Ja, wir waren alle mal jünger. Auch die Jungs von Macbeth haben schon mal jünger ausgesehen, wie zu sehen ist. Aber schon damals gabs so richtig was auf die Ohren. Eine Rarität aus der Flimmerkiste: Death Under Moonlight von Caiman (Macbeth).

Wie wäre es mit einem Sängerwettstreit?

Das neue Macbeth-Video „Maikäfer flieg“

Die Band ist übrigens immer noch auf der Suche nach einem neuen Sänger. Kurz nach dem Jubiläumskonzert hatten sich die Jungs (oder eher die Herren) von ihrem alten Leadsänger trennen müssen. Einige Tests hat es schon gegeben, sagt Ralf. Aber der richtige sei eben noch nicht dabei gewesen. Vielleicht liest ja das hier jemand, der schon immer Metal-Sänger werden wollte? (Bewerbungen an post@macbeth-music.de) Oder vielleicht sollte es einen Sängerwettstrreit geben? Wäre doch auch mal was. So ein schönes Metalkonzert und jeder Bewerber muss ein anderes Lied einstudieren…

Statt Festtagsgrüße ein Bericht

Tja, Mädchen und Jungs, Rocker und Folkloristen, Volkskunstkollektive und Fans. Was soll ich sagen? Die, die Ihr nicht dabei gewesen seid, Ihr habt was verpasst. 25 Jahre Macbeth letztes Wochenende im From Hell in Bindersleben. Das war einfach Klasse. Nur Ihr habt gefehlt. Naja, ein paar haben den Weg ja gefunden. Und schließlich war die Hütte auch rammelvoll und ausverkauft. Aber den einen oder anderen habe ich schon noch vermisst.

Nun gut, hier mein Bericht. Am Anfang war Bier. Preiswertes Bier (im Vergleich zu Berlin). Selbst Cuba Libre ging für schmale vier Euro über den Tisch. Und das waren Mischungen. Sogar Scharti musste dies anerkennen. Dann ging´s auch schon los. In Hoc Signo. Da gab es schon mal was auf die Ohren. Nicht jedermanns Sache. Meine auch nicht. Unbedingt. Aber es gab ja Bier und außerdem spielten die Jungs ja schließlich als Gäste zum Jubiläum.

Dann Macbeth. Mit einer „alten Runde“. Zum Start (wie meistens) „Macbeth“, gefolgt von „Bomber“, der ja auch immer dabei ist. Aber dann: „Höllenfeuer“, hatten die Jungs seit 1986 nie wieder live gespielt, gefolgt von „Zeit der Zeiten“, war seit 1987 nie wieder live zu hören. Cover durften in so einer Runde auch nicht fehlen. Accept mit „Balls to the wall“ sowie Metallicas “ Seek and destroy“. Der Saal kochte. Und als Abschluss dieser Runde gab es ein Song, den Ralf damals gesungen hatte, nachdem Sänger Detlef in den Knast ging: Death under Moonlight (aus dem Jahr 1988).

Die Stimmung war unglaublich. Alte Fans, neue Fans, normale Gäste – alle feierten Macbeth. Da schüttelten manche ihr Haupthaar, wo eigentlich gar keins mehr war. Dann folgte auch schon die zweite Gast-Band: Moshquito (Ex Argus) aus Sachsen. Die machten ebenfalls Lärm auf die Ohren und heizten die Stimmung nochmal richtig an.  Dann ging es langsam aber sicher dem Höhepunkt entgegen. Macbeth unplugged in Gedenken an die beiden verstorbenen Detlef und Rico. Als Gastmusikerinnen Elisa (Gesang) und Susanne (Cello). Und dann krachte es noch einmal richtig. Die Songs der letzten Scheibe „Gotteskrieger“ machten das Jubiläumskonzert perfekt.

Ein großer Abend für die Band, ein großer für uns Fans. Danke Olli, Ralf, Hanjo, Alexander, Patrick. Es war wirklich großartig. Schade, dass ich direkt im Anschluss los musste. Denn es gab ja schließlich noch die After-Show-Party. Aber so ist das, wenn  man dann am Sonntag in Berlin zur Arbeit muss. Ich bin dann deshlab auch beizeiten raus. 6.29 Uhr sollte mein ICE gen Berlin losfahren. Doch das erste, was ich kurz nach sechs auf dem Erfurter Hauptbahnhof sah, war die Anzeigetafel: Zug nach Hamburg Altona (über Berlin) fällt ersatzlos aus…

Ein Dank auch an „bombenharry“ für das Video und Fotos gibts hier