NYC Tag 7: Brunch bei Freunden

NYC Tag 7: Brunch bei Freunden

Das Schöne, wenn man New York schon mehrfach besucht hat, ist die Zeit, die man sich nehmen kann. Zum Beispiel einen halben Tag für einen Abschiedsbrunch bei Freunden. Genauso haben wir das gemacht. So ein Brunch mit allem, was man sich wünscht: Bagels, Cremecheese, Jam, Cheese-Omelette, Key Lime Pie und natürlich jede Menge Kaffee. Und Geschichten beiderseits über Vergangenes und Kommendes. Schnell kommt dabei heraus: Wir kommen wieder. Denn auch nach dem siebten Besuch ist vieles noch nicht gesehen. Besonders Neues. An der Spitze dabei steht Hudson Yards, die neue Stadt in der Stadt mit der demnächst höchsten Außen-Terrasse. DAnn das neue Williamsburg, die Bronx Brewerie, die dieses Jahr leider geschlossen hatte, neue Fährverbindungen und alte. Und die Fahrt den Hudson River hinauf. Genug für noch mehrere Besuche.

Das war´s also für 2018 in New York. Jedoch ist der Break dieses Mal nicht ganz so hart. New York – Berlin. Das ist immer ein harter Schlag für mich. Dieses Jahr nicht. Denn jetzt kommen zwei Wochen Florida. Berichte an dieser Stelle folgen.

New York – Bilanz:

53 gelaufene Kilometer

23 x mit der Subway gefahren

5 x Bus

4 x Fähre

Ein kurzer Abstecher nach Manhattan darf natürlich auch bei uns nicht fehlen

NYC Tag 5: Harlem + The Bronx

Auch da fahren wir traditionell hin: Nach Harlem und weiter in die Bronx. Dieses Mal gab es sogar, neben diversen Schuh- und Klamottenläden, ein besonderes Ziel: The Bronx Brewerie. Wir hatten Pech: Geschlossene Veranstaltung. Und das nach nem „Spaziergang“ durch die South Bronx… !!! Dafür ist unser Café in Little Italy / Bronx immer noch geöffnet und somit nahm der Tag noch einen guten Verlauf.

Bisher gelaufene Kilometer: 37

Harlem + The Bronx in black / white / red

NYC 2+3+4

NYC 2+3+4

Tag zwei. New York

Die beste Nachricht zuerst: Wir haben unser Gepäck wieder. Entgegen dem Chaos auf dem Flug hierher verlief mit dem Gepäck dann alles easy. Lufthansa kündigte an, unsere Koffer am nächsten Morgen zu liefern und das fand dann auch so statt. Eine Mail von LH mit der Nachricht, dass das Gepäck um 10:58 ausgeliefert worden sei, konnten unsere Freunde bestätigen und somit waren wir wieder komplett.

Der zweite Tag hier verlief dann wie gewohnt: Kurzes begrüßen der Gegend hier, also eine Zwei-Stunden-„Wanderung“ durch Brooklyn und Park Slope, gefolgt von einem Kurz-Besuch am Broadway/Manhattan. Am Abend dann meine erste Lesung außerhalb Deutschlands. Es war grandios – Freunde von mir, die derzeit hier leben, waren gekommen und Freunde unserer Freunde – ziemlich ausnahmslos Journalisten. Sogar eine echte New Yorkerin war dabei – obwohl sie gar kein Deutsch versteht. Egal, da wurde einiges simultan übersetzt und so war ein ein phantastischer Abend. Alle Bücher, die ich mit hatte, gingen über den „Ladentisch“. Natürlich signiert und gewidmet.

Tag drei Stand diesmal im Zeichen des Greenwood Cemetery – einer der berühmtesten Friedhöfe New Yorks sowie der Mile Long Opera.

Der Friedhof wurde in South Slope auf dem höchsten Punkt Brooklyns errichtet. Schon das neogotische Tor ist beeindruckend und der Friedhof an sich dann noch mehr. Es ist ein aktiver Friedhof und so stiegen auch gerade dunkle Rauchwolken aus dem Kamin des Krematoriums, als wir eintrafen. Aber das änderte nichts an der Schönheit dieses Ortes. 600.000 Gräber soll es da geben.  Lage und Höhe gestatten immer wieder neue Ausblicke auf Manhattans Skyline, von der man sich sowieso nicht satt sehen kann. Die Zahl der Prominentengräber ist ebenso groß, wie der Friedhob an sich. Hier liegen zudem viele Opfer diverser Kriege. An Prominenz seinen Leonard Bernstein, Jean-Michel Basquiat oder Charles Clyde Ebbets genannt.

Die New York Times brachte es 1866 auf den Punkt: „Es ist der Ehrgeiz der New Yorker auf der Fifth Avenue zu leben, ihre Spaziergänge im Central Park zu unternehmen und sich zu seinen Vätern in Green-Wood zur (letzten) Ruhe zu legen. (Wikipedia)

Zur Mile Long Opera werde ich extra etwas posten – denn das verdient diese Veranstaltung.

Ach so: Ich sitze beim Schreiben traditionell bei Starbucks um die Ecke. Habe mir am ersten Tag für zwei Dollar einen Mehrwege-Becher gekauft, damit man hier nicht so viel Müll produziert. Tolle Idee. Ich hoffe, das setzt sich auch in Deutschland bald flächendeckend durch.

Bisher gelaufene Kilometer: 19

Tag vier. New York

Der Wetterbericht sagte für heute den heißesten Tag (28 Grad) voraus und somit war klar, was wir machen: Mit der Subway bis DUMBO, dort am East River bis zur New York Ferry schlendern und mit dieser nach Rockaway brausen. Wenn diese Jet-getriebenen Fähren mit 25 bis 30 Knoten (45 bis 55 km/h) über River und Atlantik jetten – dann bläst das einem nicht nur die Haare aus dem Gesicht, sondern vermittelt einem auch ein besonderes Gefühl. Auf Rockaway haben wir dann die Füße in die Atlantik-Wellen getaucht und den John Riis Statepark besucht, Ein wenig Sonnen verbrand aber glücklich ging es am späten Nachmittag zurück nach Brooklyn, wo wir den Tag in einem mexikanischen Restaurant ausklingen ließen. Diese Tour können wir allen empfehlen, die wiederholt in New York sind und mal einen Tag die Füße schonen wollen.

 

Bisher gelaufene Kilometer: 28

Park Slope in SWR / NYC 1

Park Slope in SWR / NYC 1

Finally here! Park Slope / Brooklyn / New York in black white red

Tag eins in New York: Wie fast schon traditionell Rundgang durchs Viertel – Park Slope – und dieses Mal mit nem Abstecher zum Broadway in Manhattan.

Gelaufene Kilometer: 8

New York

Das beste an New York? Für mich das Dortsein. In vier Tagen ist es mal wieder soweit: Wir fliegen in meine Lieblingsstadt. Für mich das achte Mal. Mit meiner Frau zusammen das vierte Mal. Besuch bei Freunden. Montagabend gar eine Lesung in deren Wohnung. Was will man mehr? Als Autor eigentlich nichts. Aber es kommt natürlich mehr. Die Highline Opera werden wir uns anhören und -sehen. Ein Kurztrip den Hudson hinauf. Bier in der Bronx Brewerie testen. Die Brooklyn Bridge mal in umgekehrter Richtung zu Fuß überqueren. Mit der East River Ferry fahren. DUMBO besuchen. Brooklyn Lager trinken. Burger essen. Mindestens ein Whisky Sour als Sundwoner auf einer der vielen Rooftop-Bars. Im Prospekt Park rumhängen. Queens besuchen. Mit der Bahn nach Brighton Beach & Coney Island. Mal wieder nach Williamsburg und Bed Style. Den neuen Domino Park ankieken. Hudson Yards bewundern. Soup Dim Sums essen in Chinatown. Shopping im Lieblingsjackenladen in Harlem. Schuhe koofen in SOHO. Ein Nachmittagbierchen am Union Square. Governors Island. Streetfood. Wenn Zeit bleibt Jersey City. Eine Radtour durch den Central Park. Vielleicht. Auf jeden Fall wird es wieder einmal New York alternativ. Abseits der Touristenpfade. Mit Ausnahmen. Logo. Manhattan kann man nicht nicht besuchen. Und wenn es diesmal vorbei ist, tut´s nicht ganz so weh: Es geht dann weiter nach Florida. Eine Wochen on the road zwischen Miami, Everglades City, Naples und Sarasota. Eine weitere Woche Airbnb-Home in St. Petersburg. Sonntag geht´s endlich los.

Reiseberichte gibt es wieder hier. Nicht täglich. Aber regelmäßig.

Ein paar Tage Erholung

bpb macht ein paar Tage Urlaub. Nicht in Schweden (Foto), sondern an der deutschen und polnischen Ostseeküste. Paddeln geht´s dann auch noch, diesmal aber zur Feldberger Seenlandschaft. Allen Lesern eine schöne Zeit und bis bald!