Datenschmutzverordnung

Liebe Buch- und BlogleserInnen!

Nun ist also soweit – die neue Datenschutz-Grundverordnung tritt in zwei Tagen in Kraft und ich habe (fast) keine Ahnung, was dies für dieses Blog und meine Buch-Seite olepankow.de im Gesamten und im Einzelnen bedeutet. Welche Konsequenzen sich ergeben, was ich ändern muss, was auf uns zukommt – ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung. Ich habe aber zumindest die Datenschutzverordnungen generieren lassen und eingebunden, was durchaus nachvollziehbar ist. Was ich außerdem gemacht habe und was mir außerordentlich leid tut: ich habe die Kommentarfunktion vorübergehend außer Kraft gesetzt. Das ist blöd – da ich mich über jegliche Meinungen immer gefreut habe. Selbst die Hass- und Vollpfosten-Kommentare hier haben mich immer wieder amüsiert. Kann sein, dass ich auch den Buch-Shop gänzlich ändern muss, aber da brauche ich zunächst erst noch eingehende Beratung. Soviel für heute, ich hoffe, Sie/Ihr bleibt mir trotzdem treu + bis die Tage!

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Toter Kollwitzplatz

…und irgendwann einmal wird es ein toter Platz sein. Märkte und Kneipen, Spaß und Unterhaltung werden nur noch in Geschichten existieren, die keiner mehr erzählen kann, der dort wohnt. Denn die Kinder von heute sind dann längst, angewidert ihrer Eltern und des eigenen toten Kiezes voller nutzloser Spielplätze, weggezogen. Die genervten Anwohner von heute sind dann tot oder ebenfalls umgezogen: die meisten zurück in ihre schwäbische Heimat, weil die Rente für die Wohnungen am Platz nicht ausreicht. In den einst bekannten Cafés, Restaurants und Kneipen des Kollwitzplatzes befinden sich nur noch Flagship-Stores internationaler Modemarken. Touristenführer werden erzählen, dass dies früher einmal ein belebter und beliebter Platz gewesen sei, was die Gäste mit einem ungläubigen Kopfschütteln quittieren werden. Einzig die Koksdealer in der Nacht werden noch ein bisschen Schwung und Leben auf den Kollwitzplatz bringen. Danke, derzeitige Anwohner!

Du warst selten so wie wir

Zum 30jährigen (selbst gewählten) Todestag einer Freundin

(Geschrieben hab ich´s allerdings schon vor einigen Jahren, 2014 dann vertont und 2015 zum ersten Mal öffentlich vorgetragen, also vor Freunden)

für julia (1955-1988)

 

fast jeden tag saß ich ganz dicht

bei dir im dunklen kerzenlicht

in deinen augen schlief ein stern

ganz tief in dir, und doch so fern

 

tausend blicke, kaum ein wort

sprachst du aus, träumtest dich fort

mein stern wird tausend sterne sein

klagtest du, sie ist doch mein

 

warum hab ich nichts

warum hab ich nichts

warum hab ich nichts gesagt?

 

irgendwann will jeder mal

ganz anders sein als nur egal

du warst selten so wie wir

auch nicht wie ich und doch bei mir

 

gemeinsam träumten wir vom meer

vom abhauen ohne wiederkehr

gegangen bist du ohne mich

in die dunkelheit, dahin wo kein licht

 

warum hab ich mich

warum hab ich mich

warum hab ich mich nicht gewagt?

 

noch heut denk ich manchmal daran

träum dabei die sterne an

seh da oben dein gesicht

warte, dass du mit mir sprichst

 

dein abschied will ich nicht verstehn

´n eignen weg wolltest du gehn

dieser weg – er war auch mein

wolltest doch dagegen sein

 

warum hab ich nicht

warum hab ich´s nicht

warum hab ich´s dir nicht gesagt?

 

fast jeden tag saß ich ganz dicht

bei dir im dunklen kerzenlicht

Signierte Bücher

Bei Thalia Pankow sind meine Bücher signiert!

Liebe Leser, Blogger und Thriller-Fans! Ich möchte mich an dieser Stelle einmal herzlich bedanken! Ihr seid einfach großartig. Täglich verkauft sich mein Buch irgendwo, jeden Tag kommen Bestellungen bei mir an mit Wunsch-Widmungen, jede Woche signiere ich mindestens ein Buch und fast täglich bekomme ich Anfragen und Rezensionen aus allen Bundesländern und sogar 5-Sterne-Bewertungen aus der Schweiz, aus Österreich, aus Ungarn, aus den USA und von anderswo. Es ist unglaublich!

Ich hatte mir bei der Veröffentlichung meines Buches (heimlich) einige bis mehrere 3-4-Sterne-Bewertungen gewünscht. Damit wäre ich (sehr) zufrieden gewesen. Schließlich ist es mein erster Thriller und da ist jede Kritik willkommen und hilfreich.

Bisher: nur 5 Sterne. Wahnsinn! Und danke. Eure Bewertungen sind auch ein Lob für meinen Verlag, für meine Lektorin, für die Verlags-Chefin und das gesamte Team von Periplaneta. Ich fühle mich dort sehr gut aufgehoben. Periplaneta macht eine irre gute Arbeit! Das muss ich hier auch einmal loswerden.

Aber nun zum Thema: Ich habe letzte Woche meine Bücher bei Sagers Kaffeerösterei (Lotte-Lenya-Bogen 555) signiert – die gibt es dort, weil ich den Großteil des Buches da geschrieben habe – und auch alle Exemplare, die bei Thalia Pankow (Rathaus-Center, Breite Str. 20, 13187 Berlin) stehen, sind signiert. Wer also ein Exemplar mit  einem „Wilhelm“ von mir erwerben möchte – Thalia oder Sagers.

Natürlich kann man nach wie vor bei mir persönlich eine Wunschwidmung bestellen: für eine(n) Freund(in) oder Kolleg(in), der/dem man eine Freude mit einer persönlichen Widmung machen möchte. Oder einfach nur mit einer Widmung für sich selbst: Genquotient 8713 mit persönlicher Widmung.

Das für heute,

Euer Ole!

 

 

 

New York und etwas Seemannsblut

Premierenlesung die zweite: Am Freitag (2.3.) wiederhole ich meine (am 12.1.) ausverkaufte Premierenlesung in meinem Verlag. Aus diesem Anlass hat mein Verlag ein kleines Interview mir geführt:

Mit seinem Hauptstadtthriller „Genquotient 8713“ legt Ole Pankow ein spannendes Debüt vor und bereichert damit unsere Krimi-Edition. Damit war er Anfang des Jahres auf Lesetour, signierte fleißig Bücher und schreibt mittlerweile auch schon an der Fortsetzung. Wir sprachen mit dem Autor über Boote, Amerika und das Deutsche Fernsehen. Außerdem erfuhren wir, was in fünf Jahren passieren wird.

Du bist seit vielen Jahren Journalist. Wie fühlt es sich auf der anderen Seite des Interview-Tisches an?

Ole Pankow: Es ist zwar etwas ungewohnt, aber nicht unangenehm. 25 Jahre habe ich die Fragen gestellt und somit gelernt, wie man ein Interview führt. Ich denke, das waren weit über hundert Gespräche. Das Wichtigste dabei war immer, dass sich die oder der Interviewte wohl dabei fühlt. Stellt man die falschen Fragen, schwindet das Gefühl. Nun – jetzt bin ich der Interviewte und fühle mich wohl dabei. Ich werde ja nicht als korrupter Politiker, sondern als Buchautor interviewt.

Was es mit New York und dem Seemannsblut zu tun hat, kann man  hier lesen.