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eins und eins

text: ole pankow, irgendwann zwischen 1983 und 1985

vertont: ole pankow, 2015

 

eins und eins / ist nicht zwei / manchmal drei

und ein weg zum ziel / führt mal an uns vorbei

nicht ein boot / folgt dem sinn / den wir suchen

denn es folgt den fischen / und manchmal dem wind

 

doch es bleibt / was uns treibt

egal wohin / egal wie weit

auf den wegen / die wir gemeinsam gehn

 

nicht jeder tag / ist so gut / macht uns mut

dass wir ohne zweifel / ohne ängste sind

manches mal / sind wir schwach / verzweifeln wir

ohne hoffnung / an uns selbst / vergeht die kraft

 

doch es bleibt / was uns treibt

egal wohin / egal wie weit

auf den wegen / die wir gemeinsam gehn

 

einmal kommt / es so weit / dass ich sag

es ist zeit / den letzten weg zu gehn

und es wird / mir ein schmerz / meine hand

legt sich schwer / und meine liebe in dein herz

 

bis dahin bleibt  / was uns treibt

egal wohin / egal wie weit

auf den wegen / die wir gemeinsam gehn

RiP 2018

Es ist mein erstes RiP. Nein, nicht mein erstes Festival. Da habe ich einige mitgemacht. Besonders in den 90ern war ich (meist dienstlich) auf so manch großem Open Air Festival. Zum Beispiel Highfield (als es noch in Hohenfelden in der Nähe von Erfurt stattfand) und auch das Taubertalfestival hatten mir es angetan. Coole Bands, nicht ganz sooo groß. Nette Leute (meistens) und: ich durfte und konnte Backstage. Als Musik-Redakteur war das damals kein Thema – im Gegensatz zu heute. Beim Taubertal 2001 durfte ich sogar mal, weil ein Freund den Beleuchtungs-Chef kannte, bei einer meiner Lieblingsbands – New Model Army – den Spot auf Justin Sullivan „fahren“. Unvergessen. Mein mehr oder wenig guter Licht-Job ist hier zu sehen:

Nun also Rock im Park. Mit Bad Religion, den Foo Fighters, Gorillaz, Jonathan Davis, Thirty Seconds to Mars, Bullet for my Valentine, Rise Against, Stone Sour, Avenged Sevenfold u.v.a.m. … Ich freu mich und es wird spannend und heiß. Nicht nur wegen des Wetters und der zu erwartenden Gewitter.

Morgen früh geht´s mit der Bahn Richtung Süden. Wenn alles planmäßig läuft, bin ich kurz nach Mittag auf dem Zeppelinfeld. Ich melde mich dann hier an dieser Stelle von dort!

 

Datenschmutzverordnung

Liebe Buch- und BlogleserInnen!

Nun ist also soweit – die neue Datenschutz-Grundverordnung tritt in zwei Tagen in Kraft und ich habe (fast) keine Ahnung, was dies für dieses Blog und meine Buch-Seite olepankow.de im Gesamten und im Einzelnen bedeutet. Welche Konsequenzen sich ergeben, was ich ändern muss, was auf uns zukommt – ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung. Ich habe aber zumindest die Datenschutzverordnungen generieren lassen und eingebunden, was durchaus nachvollziehbar ist. Was ich außerdem gemacht habe und was mir außerordentlich leid tut: ich habe die Kommentarfunktion vorübergehend außer Kraft gesetzt. Das ist blöd – da ich mich über jegliche Meinungen immer gefreut habe. Selbst die Hass- und Vollpfosten-Kommentare hier haben mich immer wieder amüsiert. Kann sein, dass ich auch den Buch-Shop gänzlich ändern muss, aber da brauche ich zunächst erst noch eingehende Beratung. Soviel für heute, ich hoffe, Sie/Ihr bleibt mir trotzdem treu + bis die Tage!

Toter Kollwitzplatz

…und irgendwann einmal wird es ein toter Platz sein. Märkte und Kneipen, Spaß und Unterhaltung werden nur noch in Geschichten existieren, die keiner mehr erzählen kann, der dort wohnt. Denn die Kinder von heute sind dann längst, angewidert ihrer Eltern und des eigenen toten Kiezes voller nutzloser Spielplätze, weggezogen. Die genervten Anwohner von heute sind dann tot oder ebenfalls umgezogen: die meisten zurück in ihre schwäbische Heimat, weil die Rente für die Wohnungen am Platz nicht ausreicht. In den einst bekannten Cafés, Restaurants und Kneipen des Kollwitzplatzes befinden sich nur noch Flagship-Stores internationaler Modemarken. Touristenführer werden erzählen, dass dies früher einmal ein belebter und beliebter Platz gewesen sei, was die Gäste mit einem ungläubigen Kopfschütteln quittieren werden. Einzig die Koksdealer in der Nacht werden noch ein bisschen Schwung und Leben auf den Kollwitzplatz bringen. Danke, derzeitige Anwohner!