Tubeless

Heute war es soweit. Ich habe mich endlich durchgerungen, es mal ohne Schläuche zu probieren und habe mein Rad deshalb zur Radwerkstatt um die Ecke gebracht. Bin gespannt, wie es sich „tubeless“ fahren wird. Werde ich einen Unterschied spüren? Oder merken das nur Profis? Wir werden sehen (bzw. fühlen), ich werde berichten. Und, weil es Fragen gab: Nein, ich habe bisher noch kein Schloss gefunden, das meinen Ansprüchen genügt und mit dem ich mein Wilier Triestina anschließen würde. Bisher habe ich es auf Touren immer in Sichtweite abgestellt, und das soll vorläufig auch so bleiben. Über Nacht daheim ist es in der Wohnung – das war mit ein Grund, warum es ein leichtes Rad werden wollte. Bis in die erste Etage kann man sicher auch schwere Räder tragen, muss ja aber nicht sein. Und so hat es nun seinen Platz im Arbeitszimmer gefunden. Ein Schloss suche ich immer noch. Leicht soll es sein. Aber auch standhaft gegenüber Angriffen. Gibt es nicht, heißt es.

Der „Radparkplatz“ im Arbeitszimmer. Ein Foto vom Sommer 2020, damals noch mit anderen Pedalen und ohne Navi (die Löcher darüber stammen von Dübel-Löchern, da hingen mal Fotos)

482,5 Kilometer

Und schon wieder geht´s ums Radfahren bzw. ums Gravelbiken. Wobei ich bisher noch kein richtiger Gravelbiker bin. Bisher führten die meisten Strecken auf glattem Untergrund zum Ziel. Gravel, also Schotter, oder ähnliche Untergründe waren eher selten. Eine Tour mit Freunden durch den Grunewald allerdings war ein echter Gravel-Ausflug – entlang der beliebtesten Mountainbike-Trails vor Ort. Etwa 25 Kilometer führten über Trails, die teilweise schwierig zu fahren waren. Besonders zu dieser Zeit: Alles voller Herbstlaub, Wurzeln und ähnliche Hindernisse waren kaum oder gar nicht zu sehen. Hier die (Gesamt)Strecke (48,7 km):

(für Komoot-Nutzer: https://www.komoot.de/tour/279245636)

Das war ein guter Start in den November, der mit 482,5 Kilometern bisher mein bester Monat mit dem neuen Rad war. Dazu kommen noch einmal etwa 200 Kilometer Arbeitsweg, allerdings mit dem Stadtrad.

Es haben mich einige Leute gefragt, woher ich Tipps und Strecken bekomme. Also zum einen finde ich viele Strecken und Touren auf Komoot, zudem habe ich mehrere Vlogs entdeckt, die mir gut gefallen und zum Thema passen. Zum einen ist es Roadbike Party, dann Paddi Mit i oder auch vit.bikes (u.n.a.m.). Beispiele:

Neues Jahr, neues Hobby

Die Ruhe auf diesem meinem Blog soll nun endlich vorbei sein . Für die lange Pause gab es mehrere Gründe. Zum einen habe ich mich intensiv mit dem Buch schreiben beschäftigt, was auch immer noch andauert. Allerdings habe ich das meiste vom zweiten Teil meiner Trilogie geschrieben, so dass nun auch Zeit für anderes bleibt. So nun auch wieder für das Blog.

Heute und auch künftig soll es hier zum Teil um ein neues Hobby gehen: das Gravelbiken. Ich habe mir ein Carbon-Rad zugelegt, ein „Jena“ von Wilier Triestina. Die Geschichte dazu ist recht interessant, wie ich finde. Auswahlkriterium Nummer eins war das geringe Gewicht, da ich das Rad in meinem Arbeitszimmer abstelle und wir in der ersten Etage wohnen. Das 8,5-kg-Rad (inkl. Pedalen, Navi + Licht) kann ich so locker nach oben und unten tragen.

Der Name war dann außerdem entscheidend: Jena. Für mich als alten Wahl-Thüringer ein nicht unbedeutendes Detail. Aber mehr noch hat mir die Geschichte der Firma gefallen. Denn „Willier“ steht für „ViVa l’Italia liberata e redenta“ („Es lebe das befreite und erlöste Italien“). Das „W“ steht in dem Fall für ViVa. Als Wilier gegründet wurde, war Triest nicht Teil Italiens und der Name Wilier Triestina spiegelt einen patriotischen Wunsch wider, dass er wieder aufgenommen wird.

Nun habe ich also dieses „patriotische“ Rad und hatte ein halbes Jahr Zeit, mich daran zu gewöhnen. An die Leichtigkeit, an die Klickpedalen, an die Lenkung. Ist schon irre, wie schnell und in welchem Umfang die „Tritt-Energie“ direkt in Geschwindigkeit umgewandelt wird. Im Gegensatz zu meinem alten Rad, mit dem ich aber immer noch zur Arbeit fahre. Mit dem „Jena“ bin ich jedenfalls sehr glücklich und habe nun die ersten 1500 Kilometer hinter mir. Das meiste auf glatten Strecken, teils aber auch auf echtem „Gravel“ oder Mountainbike-Trails.

Wie es sich fährt, anfühlt; wie es reagiert, wohin es mich künftig „fährt“ – demnächst an dieser Stelle. Hier schon mal ein paar Fotos vergangener Touren:

Corona

Liebe Blog- und Buch-LeserInnen!

Auch uns und besonders meinen Verlag ereilt die Krise und somit wird es in Zukunft ein paar Änderungen geben. Mein Buch und alle anderen Bücher meines Verlages Periplaneta gibt es nun hauptsächlich direkt beim Verlag, da z.B. Amazon und andere (vorerst) keine haptischen Bücher mehr bestellen/verkaufen werden.

Wollt Ihr also z.B. mein Buch, ginge das hier (handsigniert mit Wunschtext) https://olekrueger.com/genquotient-8713/ oder hier https://www.periplaneta.com/shop/ und dort gibt es natürlich auch alle anderen Bücher des Verlages. Am besten onlin ebestellen, ihr könnt aber auch Mo-Fr zwischen 11 und 18 Uhr direkt im Buchshop des Verlages einkaufen (Bornholmer Straße 81a, 10439 Berlin).

Lesungen und andere Veranstaltungen in meinem Verlag uns anderswo wird es auch wieder geben, aber vorerst nur online. Ich informiere euch rechtzeitig, wenn und wann die Lesungen vor Ort wieder starten. Auch wird es zu gegebener Zeit Teil zwei meiner Thriller-Trilogie geben, allerdings steht das VÖ-Datum vorerst auch noch in den Corona-Sternen. Zeit zum Schreiben hab ich jetzt jedenfalls genug.

Haltet durch und die Ohren steif,

wir sehen uns!

Edit: Da sich die Veröffentlichung des zweiten Teils noch etwas hinziehen wird… Teil eins könnt ihr immer noch bestellen. Bei meinem Verlag oder mit Wunsch-Widmung direkt bei mir: https://olekrueger.com/genquotient-8713/