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Die alte Heimat lacht

Lachen gegen Rassismus und für bunte Vielfalt.

 

MACBETH: Mehr als ein halbes Leben

Seit 1985 gibt es MACBETH aus Erfurt und eine ganze Zeit lang war auch ich der Band sehr nah und bin heute noch zumindest einigen Musikern sehr nah. So manches Konzert damals habe ich nicht versäumt und auch in den letzten Jahren war ich hin und wieder dabei. Wenn sich auch die Zeiten geändert haben, so sind es doch immer wieder die Menschen, die Freunde, die geblieben sind und mit denen man immer noch auskommt und die man zum Glück auch immer noch regelmäßig trifft. 31 Jahre – das ist ne verdammt lange Zeit, das ist mehr als die Hälfte unseres gemeinsamen Lebens. Ich denke da an Konzerte vor ´89 in Gotha, Erfurt und in so manchen Dorfsälen Thüringens. Ich hatte das große Privileg, zu mancher Mugge im Bandbus mitfahren zu dürfen. Das waren Momente, die in der Erinnerung nicht mehr ganz so spektakulärt erscheinen wie damals, aber immer noch großartig genug, um sie nie zu vergessen.

Sachen packen

Eine Wochenende mit Freunden im Harz. Quatschen, Lagerfeuer, Gitarre. Pack jetzt meine Sachen. Dann geht´s los.

Reichd vielleicht for Erfurd…

…aber nich for Berlin

Freunde

feuer_himmelfahrt_01Nun ist es also (fast) soweit. Ein halbes Jahrhundert auf der Welt. Geteilt fast genau in der Mitte durch Ost und West. Knappe 25 Jahre in der DDR. Die folgenden dann in dem, was daraus wurde. Viel Gutes wurde daraus. Persönlich sowieso.  Auch davor gab es Gutes. Die Musikschule in Merseburg zum Beispiel. Gerade heute denke ich an die ersten Geigen-Stunden, die nur noch blass im Gedächtnis haften. 45 Jahre ist das her. Als ich 1972 in die (Polytechnische) Viktor-Koenen-Oberschule in Merseburg Süd eingeschult wurde, hatte ich schon fast zwei Jahre Geigenunterricht hinter mir.

Unsere Nachbarn damals tun mir heute noch leid. Kaum ein anderes Instrument erzeugt in den ersten Lehrjahren dermaßen schiefe und nervende Töne wie dieses Instrument. Aber es hat sich gelohnt. Ich kann es noch heute. Dazu gekommen sind dann später noch die Gitarre. Das Akkordeon. Die Mandoline. Viel Musik wurde auch daraus. Zuerst bei „Fliegenpilz“ in Haneu. Später dann mit „Schreihals“ in Erfurt. Heute noch mit Freunden. Immer dann, wenn man sich sieht. Und die sind übrigens das Wichtigste von damals.

Freunde. Freunde, die es geblieben sind. Freundschaften, die gewachsen sind. An ihr selbst und an den Reibungen, die dabei entstehen.  Gewachsen in vielen gemeinsamen Stunden. Gewachsen in der Nähe. Größer geworden in der Ferne. Größer geworden aus Sorge um den Freund, um die Freundin.  Tiefer geworden aus Achtung und Dankbarkeit. Und aus Trauer und Schmerz. Gemeinsam wurde so einiges erträglicher. Wenn auch oft ohne die richtigen Worte. Aber auch Schweigen kann etwas ausdrücken. Schweigen wiegt oft schwerer als ein Wort.

Es sind Freundschaften, die ein Leben begleiten. Die ältesten bringen es auf weit über 30 Jahre. Die jüngsten, nicht minder tiefen, auf gerade mal drei Jahre. Das prägt. Das macht stolz. Und glücklich. Denke ich an Euch, verspüre ich große Achtung. Auch Dankbarkeit. Ohne auch nur ein bisschen zu übertreiben. Ihr habt mich geprägt. Unbezahlbar.  Mit Euch kann man alles meistern. Auch den 50. Und alles, was noch folgen wird. Danke dafür!

 

 

Ding des Monats XXI

Aus der Thüringer Allgemeinen:

Erfurt. Der neue Wasserwerfer der Thüringer Polizei ist bei einem Übungseinsatz beschädigt worden. Beamte der Bereitschaftspolizei attackierten das Spezialfahrzeug „Wasserwerfer 10.000“ innerhalb der Übung mit Eiern, Tennisbällen und kleinen Plastikflaschen. Dabei kam es laut Landespolizeidirektion zu „faustgroßen“ Schäden am Sicherheitsglas des Einsatzfahrzeuges. Es sei nicht nachzuvollziehen, wie es zu einem solchen Schadensbild kommen konnte, erklärte ein Sprecher MDR Thüringen. Das rund eine Million Euro teure Spezialfahrzeug wurde für Polizei-Großeinsätze angeschafft. Nach Angaben der Landespolizeidirektion kam das Fahrzeug seit seiner Auslieferung im vergangenen Herbst drei Mal zum Einsatz.

Verdamp lang her

Eigentlich kaum zu glauben. Aber es ist wirklich 30 Jahre her. DREIßIG Jahre. Damals, als halb Halle-Neustadt und sicher auch halb Halle und überhaupt die DDR in aufrührerischer Vorfreude war. Auf DAS Konzert. SIE kommen wirklich. BAP. Keine Frage, da mussten wir alle hin. Und es gab auch Karten. Hatte der Jugendclub besorgt. Wenn ich mich recht erinnere. Vorher wurden T-Shirts bemalt, Texte gelernt und in nächtlichen Dauer-Aktionen versucht, zu übersetzen. Von Kölsch ins Deutsche. Das war nicht einfach. So ganz ohne Verbindungen „noh Kölle“. Aber irgendwie ging es. Einer war besonders gut darin, unser Freund Sven hörte sich die Songs immer und immer wieder an. Bis irgendwann auch der letzte Text übersetzt war. Aktuell war damals, glaube ich, Zwesche Salzjebäck un Bier. Vorher hatten wir natürlich schon all die anderen Platten gehört. Wolfgang Niedecken`s BAP rockt andre kölsche Leeder. Affjetaut. Für usszeschnigge. Von drinne noh drusse.

Irgendeiner hatte die Platten. Ich glaube, Sven hatte sie. Alle. Und damit hatten wir sie alle auf Kassette. Oder Tonband. Egal. BAP war BAP. Ob auf Platte (was natürlich schon die beste variante war) oder auf Kassette. T-Shirts wurden gemalt. Auch von Sven. Der konnte mit Textilfarben und Talent „echte“ BAP-T-Shirts malen. Ich hatte mir damals aus einer alten, zerissenen schwarzen lederhose die Buchstaben so ausgeschnitten, wie man BAP schrieb. Und immer noch schreibt. Und dann auf eine ebenfalls selbst (von Mutti) geschneiderte Jeansweste genäht. Das war was. BAP-Schriftzug auf ner Jeansweste. Wenn ich auch heute glaube, dass die Weste von vielen belächelt worden ist. Damals. Aber egal. Ich hatte eine BAP-Weste. Und dann kamen sie nicht. Deshalv spill mer he. Und alles war vorbei. Am Abend des Konzertes haben wir dann vor dem Konzertsaal gesessen und Kerzen angezündet. Bis die Vopos kamen.

Sechs Jahre später dann war ich auf einmal Journalist. Von heute auf morgen. Vom Schlosser zum Schreiber. Freischaffend vorerst. Und hatte auf einmal Kollegen, die fast alle aus Köln kamen. Mein Chef damals Rudi. Der war erstaunt, dass ich BAP so gut kannte. Und lud mich ein. Nach Köln. Und organisierte dort ein Treffen mit BAP. Im Chlodwig-Eck. In der Südstadt (kannte ich ja schon, aus der Ferne: Südstadt verzäll nix) Wirklich? Ich treffe BAP? Kann nicht sein. Doch, du machst das schon. Mach ein Interview. Dann sehen wir weiter. Ich war im Chlodwig-Eck. November 1990. BAP war nicht da. Nicht vollständig. Aber Wolfgang Niedecken war da. Und Major Heuser. Ein Interview ist es nie geworden. Zu aufgeregt war ich als Neu-Journalist. Als Ossi im Westen. Aber der Abend – unvergessen. Kölsch bis zum Abwinken. Und erzählt (verzällt) haben wir bis zum Abwinken. Besonders über das Konzert. Das nie stattgefunden hatte. Wir holen das nach. Hatte Wolfgang damals versprochen. So war es dann auch. Zwei Monate später. Am 14. Januar 1991 in der Erfurter Thüringenhalle. Und auch das ist schon wieder 23 Jahre (verdamp lang) her.

Aktuelles von BAP gibt´s hier.

R.I.P. Paco

Es war Mitte der 80er. In Erfurt. Die Partywohnung von Freunden hatte ihrem Namen mal wieder alle Ehre gemacht und am Morgen danach lagen geschätzte zwanzig bis dreißig trunken-verschlafene Leute in der Wohnung in ihren Schlafsäcken. Bei dem einem im Zimmer, bei dem anderen. Und auch im Flur, der, so groß wie manche Bar, mit Tresen, zu besten Zeiten gefühlte 100 Gäste aufnehmen konnte. An einem Morgen jedenfalls, es war ein Samstag, die Party also noch lange nicht vorbei, legte einer der beiden Wohnungsmieter „Friday Night In San Francisco“ auf den Plattenteller. Nach und nach wurde die Partygemeinde wach. Was ist das? Das geht doch nicht. So schnell kann man nicht spielen. Oder doch?

Besonders beeindruckt, ich werde es nie vergessen, war einer der Musikerfreunde. Selbst Gitarrist, und kein schlechter, saß halb noch in seinem Schlafsack, rieb sich Augen (und wahrscheinlich besonders die Ohren), sah zu mir herüber und sagte: „Ich schmeiß meine Klampfe weg. Am besten gleich hier in den Ofen.“ Er hat es nicht getan. Spielt auch heute noch in ner Band. Hört auch heute noch „Friday Night In San Francisco“. Auf so mancher Party. Und nun ist Paco gegangen. Wieder einer der Guten, der zu früh diese Welt verlässt. R.I.P. Paco!

Ding des Monats IXX

P1050496Könnte man allein schon des Namens wegen philosophieren: Dietlinde Schmalfuß-Plicht… Entdeckt in Erfurt.

Fast Food Pony Express

pferdEs ist wirklich zum Wiehern. Anstatt dass sich die Menschen freuen, endlich mal ein bisschen Delikates in ihrem Essen zu haben, beschweren sie sich nun auch noch. Sollen sie doch froh sein. Denn, machen wir uns nichts vor, wer Tiefkühllasagne kauft um sie zu essen, der kann doch froh sein, dass überhaupt noch Fleisch darin ist. Und wenn es dann auch noch vom Pferd ist – Hallelujah, ein himmlisches Vergnügen für den Gaumen. Gibt es doch ganz andere Überraschungen in Lebensmitteln, die längst nicht so lecker und schmackhaft daher kommen wie gutes Pferdefleisch. Milchzucker in der veganen Schokolade,  Ei im Kuchenmehl,  Schweineborsten im Brot, Gelatine im Multivitaminsaft.

Und, was haben wir damals nicht für Zeit in Schlangen vor Fleischerfachgeschäften verbracht, um eine echte Knobländer-Bockwurst aus Pferdefleisch zu bekommen. Jeden Donnerstag der erste Job für Azubis und Angelernte: Ab zum Fleescher („Aber im Galopp, mein Freund!“) und Knobländer für die jesamte Brigade holen. Zwar stand man da bis zu einer Stunde an, aber es war eben eine Stunde keine Arbeit. Auf dem Rückweg gleich noch zum Konsum geritten und ein paar Helle mitgenommen. Dienstag und Freitag gab´s frisches Jehacktes uffs Brötchen, Montag und Mittwoch Stulle von daheeme. Und Donnerstag war eben Pferdetag. Nur Helles gab´s jeden Tag.

Manchmal war allerdings auch der Sonntag Turniertag. Wenn ganze Heerscharen im Trab in ausgesuchte Thüringer Lokale stürmten um zu den obligatorischen Thüringer Klößen Sauerbraten vom Ross zu speisen. Das war ein Fest. Ist übrigens eine meiner Ideen für ein neues lukratives Geschäft. Pferdefleisch to Go. Also Pferdefleisch to Trab. Und einen Namen habe ich auch schon: Fast Food Pony Express.

MACBETH & „Das Kreuz“ aus der Stalingrad-Trilogie

Da ist wohl beim Export des Videos irgendwas daneben gelaufen. Ton und Bild vertragen sich nicht recht. Aber ein großes Konzert war es. Das Beste, was ich je von Euch gehört/gesehen habe! Ein herrlicher Abend. Ganz großes Kino! Danke.

Macbeth. Diesen Sonntag. Endlich.

Diesen Sonntag ist es nun endlich soweit. Macbeth im Stadtgarten. Zusammen mit Accept. Das wird ein Fest. Und ich bin endlich mal wieder in der Heimat. Ich hoffe, man sieht sich!!!

Was wäre wenn… Oder: Leben in BER-NEU

Was wäre, wenn alles anders gekommen wäre? Dann wäre heute angeordneter Nationalfeiertag. In allen HO- und Konsum-Gaststätten gäbe es angeordnete Geburtstagsfeiern. Jedes Kollektiv der sozialistischen Arbeit und auch alle anderen Brigaden müssten sich jedoch zunächst einmal am Morgen zu Demonstrationen versammeln. Die größte gäbe es natürlich in Berlin. Hier gäbe es einen Aufmarsch von 100.000 FDJlern, 250.000 Pionieren, 500.000 NVA-Soldaten sowie einer Millionen ausgezeichneter Arbeiter und Bauern, die im 100. Geburtsjahr des großen Erich Honeckers den sozialistischen Plan mit 200 Prozent erfüllt haben. Die machtvolle Demonstration würde von der Karl-Marx-Alle über die Karl-Liebknecht-Straße, Unter den Linden, Straße des 17. Juni, Bismarckstraße, Kaiserdamm bis hin zur Heerstraße führen und acht Stunden dauern. Am Straßenrand begleitet von fünf Millionen Winkelementen und den dazugehörigen Winkern. Auf dem gerade neu nach Erich Honecker benannten Platz vor dem Brandenburger Tor stünden die Haupttribünen mit der DDR-Regierung sowie den Gästen aus den Bruderstaaten. Daneben kleinere Nebentribünen mit den SED-Chefs und aus den mittlerweile 27 alten und neuen DDR-Bezirken.

Alle Häuser auf der Demonstrationstrecke wären mit roten Fahnen und Spruchbändern mit Parolen zum 100. verhüllt, um bröckelnde Fassaden und teilweise nicht mehr bewohnbaren Gebäude zu verstecken.  Glücklicherweise wären das nur noch wenige Häuser in Berlin. Denn dank des Wohnungsbauprogramms des Ministerrates der DDR vom 13. Mai 1995 wären nun endlich fast alle Altbauten platt gemacht und mit Plattenbauten ersetzt worden. Berlin würde bald schon den Abriss des letzten unsozialistischen Hauses (Altbau mit feudalistischen Stuckelementen) feiern. Geplant wäre die Fertigstellung der 5-Millionen-Neubaustadt BER-NEU schon für den 100. Geburtstag Erich Honeckers gewesen.  Aber ein harter Winter, das internationale Embargo des NSW sowie Lieferschwierigkeiten aus den volkseigenen Betrieben in den noch nicht komplett sozialistisch umerzogenen Bezirken Stuttgart, München, Nürnberg, Tübingen und Augsburg hätten den Plänen des Großen Sozialistischen Rates im wiedervereinten Sozialistischen Deutschland (GSRWSD) einen Strich durch die Rechnung gemacht

Am Rande der großen Demonstration würde es immer wieder zu kleinen Störungen kommen. Provoziert von den Mitarbeitern des Neuen Großen Ministeriums für Sicherheitsrelevante Operationen und Vorgänge (NGMSOV), einst Staatssicherheit genannt. Doch seit dem brüderlichen Zusammenschluss mit den den ehemaligen Gebieten in der ehemaligen BRD ist ein neues, größeres Ministerium notwendig gewesen. Mitarbeiter hätten sich schnell gefunden. Denn jeder zweite ehemalige Bürger aus der ehemaligen BRD hätte freiwillig und gern gegen die Ersattung der Spesen sowie der Beitragsbefreiung im FDGB mitgearbeitet. So gäbe es inzwischen 40 Millionen IMs, die es einfach hätten, weil sie doch jeder nur jeweils eine oder einen bespitzeln müssten. Immer wieder käme es jedoch zu gegenseitigen Bespitzelungen, weil natürlich nicht jeder IM wissen würde, wer außer ihm auch dabei wäre und wer nicht.

Und so würden wir heute abend alle mit Hoch, Hoch, Hoch-Rufen, vielen Kisten Weißenfelser und Dessauer Helles (bei den offiziellen Feiern gäbe es natürlich Wernesgrüner und Radeberger), Goldi, Pfeffi und Kiwi den Geburtstag des leider Anfang des Jahres verstorbenen großen Erich Honeckers feiern. Punkt 20 Uhr gäbe es eine TV-Ansprache auf DDR 1 mit dem neuen herrlichen und großen Vorsitzenden Egon Krenz aus dem Großen Saal des 2007 auf die zehnfache Fläche erweiterten Palastes der Groß-Republik. Für Mitternacht wäre eine riesiges und langes Feuerwerk geplant gewesen. Was aber wegen der vielen Geburtstags-Überwachungs-Dronen des NGMSOV über der Stadt abgesagt worden wäre. Als Ausgleich dafür hätte es eine Live-Übertragung auf DDR 2 von der Sprengung der letzten Kirche auf Berliner Gebiet gegeben, des Berliner Domes.

Nun, glücklicherweise ist es anders gelaufen. Hab kein Bock auf Demo. Geh lieber heute abend mit Freunden lecker essen und trinken. Und fliege in drei Wochen in den USA-Urlaub. Statt mit der Bahn an den Balaton.

Macbeth GLADIATOR

Endlich da, wenn auch nur der Ton: Die erste Auskopplung aus dem neuen Macbeth-Album Wiedergänger… Gladigantisch!!!

Offiziell inoffiziell

Am Wochenende auf einer Geburtstagsparty eines Parlamentariers in Erfurt (Thüringen). Gastgeber, schon etwas lallend, fragt einen späten Gast: „Sag mal, Heinsss, bissdu heude Ahmd als Enbedeeler hier oder als Verfassungsschützer oder als Ennessuuuhler, haaa, haaa, haaa.“ Antwort von Heinz F. (nüchtern): „Du, ich muss mal in meinen Terminplaner schauen. Ob ich heute hier bei dir privat oder dienstlich eingeladen war.“