Charakter

zehn_euro_neu_2014_azehn_mark_ddr_mdn_aIch will nicht über den Wert dieser Scheine streiten. Aber Charakter hat nur einer von beiden. Der eine sieht aus wie aus dem Kinderkaufmannsladen, der andere sieht aus wie Geld – ist nur leider nicht mehr aktuell.

Klink & Burkhalter

Unglaublich aber wahr: Genauso alt wie ich. Produziert von 1965 bis1971. Und immer wieder gern gesehen. Damals schon Satire. Irre.

Zucker im Tank

farnesan_02Das wird dann vielleicht mal ein ganz süßer Urlaub: Lufthansa fliegt jetzt mit Zucker im Tank.  Farnesan. Klingt ein bisschen wie Parmesan. Oder Badusan. Wahrscheinlich ist´s ne Mischung aus Beidem.

Foto: Lufthansa

Die Wahrheit. Nichts als die Wahrheit

Ein Satz aus der taz. Aus der vielversprechenden taz-Serie Die Wahrheit. Ein Beitrag über gentechnisch verändertes Wasser. Gruselig. Zugegebenermaßen. Wie immer mit dem berühmten erhobenen taz-Zeigefinger, den sie sich gleich mal wieder sonstwohin stecken können. Die Zahl der Durstigen steigt wegen des gentechnisch veränderten Wassers jedes Jahr parallel zum Bevölkerungswachstum. Wirklich? Also noch mal: Je mehr Menschen es gibt, desto mehr Durstige gibt es? Schuld daran: die Gentechnik. Nee. Das kann nun wirklich nicht sein. Deshalb spricht ja auch keiner darüber. Gäbe es kein gentechnisch verändertes Wasser, würde die Zahl der Durstigen natürlich jedes Jahr abnehmen. Entgegengesetzt zum Bevölkerungswachstum. Logisch.

 

13 YEARS AGO

Was vor 13 Jahren so alles passiert ist – das meiste hab ich sicher vergessen oder verdrängt. Ganz genau weiß ich, was ich heute vor genau dreizehn Jahren getan habe. Ich saß nach einer langen Nachtschicht bereits am frühen Mittag (also nach Feierabend) in meiner Erfurter Stammkneipe und wir köpften zu dieser Stunde schon eine Flasche Whisky. Nach den TV-Bildern aus New York waren damals einige der Meinung, die Welt wäre nun total im Arsch und es könnte ja immerhin der letzte Whisky sein. Es war nicht der letzte.

 

Panzerpolizei

panzer_polizei_01aDeutsche Polizisten sind weit davon entfernt, wie ihre US-Kollegen mit gepanzerten Fahrzeugen und Granatwerfern auf Streife zu fahren.

Ein Satz aus der Zeit (online). Ja (ich geb´s zu), aus dem Zusammenhang gerissen. Steht aber trotzdem da. Also ob es usus wäre. Geschrieben von einer jungen Kollegin. Die kennt sich aus. Ist ja eine ausgebildete Journalistin. Die war schon so oft in den USA, dass sie weiß, was dort los ist. Da fährt die Polizei mit gepanzerten Fahrzeugen und Granatwerfern auf Streife. Sicher. Und ich war in den letzten Jahren nicht in den USA im Urlaub. Sondern in irgendeiner Parallelwelt. Und immer, wenn ich in Deutschland Polizeipanzer sehe, träume ich gerade. Klar.

Wir denken an Euch

mutti_01_01Es ist wohl nicht üblich. Noch nicht. Irgendwann wird es aber so kommen: Das virtuelle Andenken. Ich fange dann schon mal an. Und gedenke an dieser Stelle (und jederzeit überall anderswo) meiner Mutter (Foto, 22.01.1932 – 05.09.2013) und meinem Vater (05.12.1927 – 20.04.2013). Es vergeht kein Tag, ohne an Euch zu denken. Danke für alles. Danke!

fick meiner ehefrau strand beach urlaub

bpb_stat_09_14Das ist doch mal etwas. Normalerweise sind Suchbegriffe, die im Internet  eingegeben werden und am Ende auf meinem Blog landen, eher langweilig. Oder unter der Gürtellinie. Selten ist etwas dabei, über das man philosophieren könnte. Heute war es jedoch mal wieder soweit. mein frund doner halle. Das lässt einiges offen. Was hat sie oder er gesucht? Einen Freund, der einen der Döner kennt in Halle? Oder einen Freund, der die Döner-Halle kennt, wo auch immer? Oder war es schnöde und ganz einfach die Internetseite http://www.doenerfreund.de? So wird es wohl gewesen sein. Wenn mir auch die anderen Variationen besser gefallen. Nun, über den Suchbegriff riesenbrüste müssen wir wohl nicht allzuviel verlieren, da wissen wir wohl alle, wer da was gesucht hat. Gefunden haben sie/er jedoch nur Schaufensterpuppenbrüste. Interessanter ist da noch itlalien kotzbrocken. Wobei mir unklar ist und bleibt, auf welchem Post die/der LeserInnen damit gelandet sind/ist. Über berlin im november könnte man durchaus reden – da fallen mir jede Menge Ansätz ein. Aber über fick meiner ehefrau strand beach urlaub überlasse ich es dann doch lieber meiner geneigten Leserschaft, zu philosophieren. In diesem Sinne: ein schönes Wochenende, an welchem Strand auch immer Sie gerade sind!

Ding des Monats XXV

pol_hh_red_bull_01Pressemitteilung der Deutschen Polizeigewerkschaft Hamburg:

  • Am Dienstag, 26.08.2014 begleitete die DPolG Hamburg durch die Kollegen Andreas Reimer und Ronald Helmer die eingesetzten Kräfte der DE 3 bei der Auftaktveranstaltung der „Squatting-Days“. In bewährter Form wurden die Kolleginnen und Kollegen mit heißem Kaffee, Süßigkeiten und Kaltgetränken unseres Kooperationspartners „Red Bulll“ versorgt. Neu von „Red Bull“ im Angebot war die Geschmacksrichtung „Red Bull Cola“, die von den Kräften – wie auch die anderen Angebote – positiv und dankbar angenommen wurde. Bevor die Einsatzlage sich bekanntermaßen verschärfte und es „zur Sache ging“ konnten alle eingesetzten Kräfte komplett erreicht und versorgt werden.

Arme Piloten

lh_streik_01Nur mal so eine Frage zum Montag: Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es bei den Pilotenstreiks der Lufthansa um Folgendes: Bisher erhalten Piloten in der Übergangszeit zwischen 59 und 65 Jahren eine betriebliche Übergangsversorgung von etwa 124.000 Euro im Jahr, also über 10.000 Euro monatlich. Würde das gestrichen, bekämen die armen alten Piloten nur noch  54.000 Euro Betriebsrente plus 23.000 Euro gesetzliche Rente – monatlich also nur noch 6500 Euro. Das wäre natürlich hart. Da würde ich auch streiken.

Was stand nochmal auf meiner letzten Rentenbescheinigung? Ich muss mal nachschauen. Hier ist es: “Sollten bis zur Regelaltersgrenze Beiträge wie im Durchschnitt der letzten fünf Kalenderjahre gezaht werden, bekämen Sie ohne Berücksichtigungen von Rentenanpassungen von uns eine monatliche  Rente von 1268,67 Euro.” Mhm. Wo, bitte, kann ich streiken?

Eci Tekcub Egnellahc Josh Homme

Chi bierhcs sad eznag reih lam sträwkcür fua, timad hcis thcin redeiw ella negerfua. Chi hcilnösrep etlah eid Egnellahc rüf eid etseb noitkanoitomorp rella netiez.

Ding des Monats XXIV: Schwarzer Wichser

So ein schwarz (fahrender) Wichser aber auch. Da zeigt sich wieder einmal, welche Zeitungen wirklichen und echten Qualitätsjournalismus anbieten. Aus dem Leben und aus der Südwest Presse vom 22. August 2014:

Schwarzfahrer masturbiert in ICE von Ulm nach Stuttgart

Am Donnerstagmorgen masturbierte ein 31-Jähriger im ICE von Ulm in Richtung Stuttgart. Der Zugchef verwies ihn in ein extra Abteil – doch dort masturbierte der Mann weiter. Zudem hatte der Mann keinen gültigen Fahrschein.

Ein 31-jähriger Mann masturbierte am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr im ICE 692 von Ulm kommend in Fahrtrichtung Stuttgart. Aufgefallen ist der Reisende, als er bei der Fahrausweiskontrolle an seinem Geschlechtsteil herumspielte. Daraufhin verwies der Zugchef den 31 Jährigen in ein extra Abteil.

Beim Passieren des Abteils bemerkte dann eine 59-jährige Zugbegleiterin, wie der Mann dort noch immer masturbierte. Da der Reisende zudem keinen Fahrschein hatte… hier gehts weiter.

bpb-serie Ding des Monats

Ice-Bucket-Aufreger

Es ist schon seltsam, wie viele Menschen bei dieser Ice Bucket Challenge mitmachen. Noch seltsamer aber finde ich, wie viele sich darüber aufregen. Dabei könnten sie doch in dieser Aufrege-Zeit Nützliches tun. Spenden. Zum Beispiel. Aber nein, sie müssen in etlichen Kommentaren und Artikeln und Posts und und und darüber lästern. Warum schauen sie nicht einfach weg? Dafür sind die Deutschen doch bekannt. Damals haben alle weggeschaut. Später dann haben auch alle nicht hingesehen. Warum also schauen jetzt alle hin? Und ja, auch ich finde, man kann auch ohne sich Eiswürfel über die Rübe zu gießen, Geld spenden. Man kann aber auch einfach mal die Fresse halten. Kann ja nicht so schwer sein. Soll doch jeder spenden, wie er möchte. Wer sich Eiswürfelwaser oder Gülle oder Scheiße über die Rübe gießen will, kann und soll dies doch tun. So lange es Menschen gibt, die sich das ansehen, wird es nicht aufhören. Und die Kritiker haben es sich auch alle angesehen. Sonst wüssten sie ja nichts.  Sonst könnten sie ja nicht drüber lästern. Ich finde es weder besonders gut. Noch besonders schlecht. Besser als Promibigbrother und der ganze andere Scheiß ist es allemal. Ich mach mir jetzt erst mal einen Whisky. Ausnahmsweise auf Eis.

Edit: Auffällig ist, dass sich nur Nicht-Nominierte aufregen. Vielleicht es es ja einfach nur der Neid.

 

 

Acht Städte, acht Studios, acht Songs

Man darf gespannt sein. Also, ich bin es. Und ein bisschen aufgeregt. Doch doch. Ja. Schon. Nicht? Aber natürlich! Ich darf das. Du auch. Selbstverständlich.

Die Zwei vom Pfandhaus :-)

Audi-Werbung? Ja. Audi-Werbung. Aber mal richtig gute.

Edit: Meine Frau hat Recht. Es ist natürlich Werbung für die Emmys. Gesponsert von Audi.