Archiv der Kategorie: Erfurt

Erinnerungen an die Zukunft

bpb_neues_jahrBei mir sind es die schönen Erinnerungen, die mich immer wieder positiv in die Zukunft schauen lassen. Nicht der Glaube, sondern die Überzeugung, dass sich die guten Ereignisse der Vergangenheit wiederholen werden. So oder anders, das ist egal. Wichtig ist, dass wir weiterhin die Zeit für jene Menschen und Dinge haben, die uns wichtig sind. Zeit, die man sich manchmal auch nehmen muss. Manchmal reicht ein Lächeln, eine Berührung, ein Wort. Es müssen nicht immer die großen Gesten sein. Dazu noch das Wissen, dass Freundschaft auch weiterhin zählt, dass man sich auf jene verlassen kann, die einem viel bedeuten. Hat man das alles, ist man reich. Ich hab es. Das bedeutet Glück. Glück und Gesundheit wünsche ich allen Freunden und Lesern!

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Die alte Heimat lacht

Lachen gegen Rassismus und für bunte Vielfalt.

 

MACBETH: Mehr als ein halbes Leben

Seit 1985 gibt es MACBETH aus Erfurt und eine ganze Zeit lang war auch ich der Band sehr nah und bin heute noch zumindest einigen Musikern sehr nah. So manches Konzert damals habe ich nicht versäumt und auch in den letzten Jahren war ich hin und wieder dabei. Wenn sich auch die Zeiten geändert haben, so sind es doch immer wieder die Menschen, die Freunde, die geblieben sind und mit denen man immer noch auskommt und die man zum Glück auch immer noch regelmäßig trifft. 31 Jahre – das ist ne verdammt lange Zeit, das ist mehr als die Hälfte unseres gemeinsamen Lebens. Ich denke da an Konzerte vor ´89 in Gotha, Erfurt und in so manchen Dorfsälen Thüringens. Ich hatte das große Privileg, zu mancher Mugge im Bandbus mitfahren zu dürfen. Das waren Momente, die in der Erinnerung nicht mehr ganz so spektakulärt erscheinen wie damals, aber immer noch großartig genug, um sie nie zu vergessen.

Das ist alles nur geklaut

nikefad01Natürlich ist es nicht genau so, es ist nicht hundertprozentig identisch. Aber Ähnlichkeiten, die mein Freund und Ex-Kollege O.O. entdeckt hat, sind nicht von der Hand zu weisen. Wenn ich Nike wäre, würde ich da etwas klarstellen… Wie nannten wir das früher bei uns? Abgekupfert. Hatte jedoch von denen nichts anderes erwartet. Einfallslos. Wie alles andere bei dem Verein.

Genau so!

Eine kleine, aber richtige und gute Antwort auf vieles, was gerade hier passiert, ist dieses Lied von Martin Rühmann und Freunden. Ich bin froh und stolz, ihn kennengelernt haben zu dürfen. Genauso stolz wie auf meine Freunde in Berlin und auf jene, mit denen ich gestern in Erfurt eine wunderbare Party feiern durfte. Ohne Euch wäre derzeit vieles unerträglich. Danke Martin und Schlumpe + alle anderen!

Outtakes

Eine neue Seite an/von mir: Outtakes. Bisher meistens gelöscht, nun gesammelt, aussortiert und veröffentlicht auf eigener bpb-Seite. Hier sind sie zu sehen.

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Sachen packen

Eine Wochenende mit Freunden im Harz. Quatschen, Lagerfeuer, Gitarre. Pack jetzt meine Sachen. Dann geht´s los.

1000 mal Danke

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Dies ist mein Post 1002 auf berlinpankowblogger. Also habe ich die Eintausend überschritten. Bei anderen Blogs sind das Peanuts. Oder, wie wir hier sagen, Pipppifffatzzz. Für mich jedoch sind das eine ganze Menge Posts, die ich hier in den letzten Jahren hinterlassen habe. Ein Anlass Danke zu sagen. Danke an alle treuen LeserInnen. Außerdem ein Anlass, Euch und allen anderen die Top 10 auf bpb noch einmal zu zeigen:

1. Kannst Du Als ich wie ein Vogel war?

2. Nackte Tatsachen

3. Ins linke Licht gerückt

4. Regenbogen

5. Kasse mit 465

6. Höllen-Hochzeit

7. …und dann bring ich sie um

8. Bundeswehrbewerbungsbogen

9. Bahn sechs

10. Bettflucht

Ein Sonder-Dank geht an ppq und den kiezneurotiker!

Edit: Der am häufigsten aufgerufene, auf anderen Blogs, verlinkte Post:

Revolution in Karow

 

 

Reichd vielleicht for Erfurd…

…aber nich for Berlin

Freunde

feuer_himmelfahrt_01Nun ist es also (fast) soweit. Ein halbes Jahrhundert auf der Welt. Geteilt fast genau in der Mitte durch Ost und West. Knappe 25 Jahre in der DDR. Die folgenden dann in dem, was daraus wurde. Viel Gutes wurde daraus. Persönlich sowieso.  Auch davor gab es Gutes. Die Musikschule in Merseburg zum Beispiel. Gerade heute denke ich an die ersten Geigen-Stunden, die nur noch blass im Gedächtnis haften. 45 Jahre ist das her. Als ich 1972 in die (Polytechnische) Viktor-Koenen-Oberschule in Merseburg Süd eingeschult wurde, hatte ich schon fast zwei Jahre Geigenunterricht hinter mir.

Unsere Nachbarn damals tun mir heute noch leid. Kaum ein anderes Instrument erzeugt in den ersten Lehrjahren dermaßen schiefe und nervende Töne wie dieses Instrument. Aber es hat sich gelohnt. Ich kann es noch heute. Dazu gekommen sind dann später noch die Gitarre. Das Akkordeon. Die Mandoline. Viel Musik wurde auch daraus. Zuerst bei „Fliegenpilz“ in Haneu. Später dann mit „Schreihals“ in Erfurt. Heute noch mit Freunden. Immer dann, wenn man sich sieht. Und die sind übrigens das Wichtigste von damals.

Freunde. Freunde, die es geblieben sind. Freundschaften, die gewachsen sind. An ihr selbst und an den Reibungen, die dabei entstehen.  Gewachsen in vielen gemeinsamen Stunden. Gewachsen in der Nähe. Größer geworden in der Ferne. Größer geworden aus Sorge um den Freund, um die Freundin.  Tiefer geworden aus Achtung und Dankbarkeit. Und aus Trauer und Schmerz. Gemeinsam wurde so einiges erträglicher. Wenn auch oft ohne die richtigen Worte. Aber auch Schweigen kann etwas ausdrücken. Schweigen wiegt oft schwerer als ein Wort.

Es sind Freundschaften, die ein Leben begleiten. Die ältesten bringen es auf weit über 30 Jahre. Die jüngsten, nicht minder tiefen, auf gerade mal drei Jahre. Das prägt. Das macht stolz. Und glücklich. Denke ich an Euch, verspüre ich große Achtung. Auch Dankbarkeit. Ohne auch nur ein bisschen zu übertreiben. Ihr habt mich geprägt. Unbezahlbar.  Mit Euch kann man alles meistern. Auch den 50. Und alles, was noch folgen wird. Danke dafür!

 

 

Et blieht länger hell jetz…

…obwohl et ess immer noch Februar.

Zitat des Tages

„Die Ausspähung meiner Privatsphäre und die meiner Familie zwischen 1983 und 1989 durch insgesamt fünf Mitarbeiter der Stasi hat mir einen, wenn auch nur leichten, psychischen Schaden zugefügt, dessen Heilungsprozess mehrere Jahre in Anspruch genommen hat, ganz abgesehen von anderen Maßnahmen gegen mich wie das Berlin-Verbot, das Ausreiseverbot in die ČSSR oder nach Polen, der Ersatzpersonalausweis PM 12, das wöchentliche Angebot der Stasi, für die Stasi zu arbeiten („Und Sie könnten heute noch nach Hause fahren!“), während meines unfreiwilligen Aufenthaltes in der JVA Unterwellenborn oder die unfassbaren Maßregelungen meiner Eltern durch DDR-Behörden. Ich glaube deshalb nicht, dass die Ausspähung meiner Privatsphäre, genauer die nutzungsabhängige Werbeeinblendung von Facebook, da auch nur im Geringsten herankommt. Also mir persönlich geht die ganze Diskussion um neue Nutzungsbedingungen bei Facebook am Arsch vorbei.“

berlinpankowblogger, 30. Januar 2015

Rückblog 2014

blog_rueckblog_2014Mein Rückblog 2014. Zum Starten hier oder aufs Bild klicken.

Edit: Der kiezneurotiker ist übrigens nicht nur mein Top-Referenz-Blog 2014, sondern hat auch 2015 schon wieder den ersten Top-Post geschrieben, dessen Inhalt mir ebenso am Herzen liegt wie ihm. Danke für alles an dieser Stelle.

Frage(n) des Monats

mm_npd_fb_01aMan lernt eben nie aus: Blockiert man eine Seite bei Facebook, bekommt man prompt eine Entschuldigung: Es tut uns leid, dass Du diese Erfahrung machen musstest. What? Seriously? Verwendet Facebook etwa den Google-Übersetzer? Wie auch immer: Es bleiben zwei Fragen offen: 1. Wie kann diese Frau in ihrer Welt (rechtsradikale Partei) mit diesem (französischen) Vornamen leben? Sollte sie nicht (Jockei) MONIKA heißen? 2. Sollten LINKS zu rechtsradikalen Seiten nicht besser RECHTS heißen?

Ice-Bucket-Aufreger

Es ist schon seltsam, wie viele Menschen bei dieser Ice Bucket Challenge mitmachen. Noch seltsamer aber finde ich, wie viele sich darüber aufregen. Dabei könnten sie doch in dieser Aufrege-Zeit Nützliches tun. Spenden. Zum Beispiel. Aber nein, sie müssen in etlichen Kommentaren und Artikeln und Posts und und und darüber lästern. Warum schauen sie nicht einfach weg? Dafür sind die Deutschen doch bekannt. Damals haben alle weggeschaut. Später dann haben auch alle nicht hingesehen. Warum also schauen jetzt alle hin? Und ja, auch ich finde, man kann auch ohne sich Eiswürfel über die Rübe zu gießen, Geld spenden. Man kann aber auch einfach mal die Fresse halten. Kann ja nicht so schwer sein. Soll doch jeder spenden, wie er möchte. Wer sich Eiswürfelwaser oder Gülle oder Scheiße über die Rübe gießen will, kann und soll dies doch tun. So lange es Menschen gibt, die sich das ansehen, wird es nicht aufhören. Und die Kritiker haben es sich auch alle angesehen. Sonst wüssten sie ja nichts.  Sonst könnten sie ja nicht drüber lästern. Ich finde es weder besonders gut. Noch besonders schlecht. Besser als Promibigbrother und der ganze andere Scheiß ist es allemal. Ich mach mir jetzt erst mal einen Whisky. Ausnahmsweise auf Eis.

Edit: Auffällig ist, dass sich nur Nicht-Nominierte aufregen. Vielleicht es es ja einfach nur der Neid.