Schlagwort-Archive: Mucke

Zum Geburtstag

R.I.P. Leonard

Was hab ich diesen Song immer wieder gehört und nie ist er mir zuwider geworden. Ein Teil meiner Jugend. Meines Lebens.

Udo

Die neue Platte hat schon Platin, aber ich hänge immer noch in diesem Song…

Najana: Was ist denn da bei Herrn Adolphi los?

Die Mucke stimmt, die Instrumente auch.  Nur die Kleidung fällt aus der Rolle (Blaumann statt Folk-Anzug) und dann auch noch … der TEXT! Was ist da los, Herr Adolphi? Statt der gewohnten irischen Folktexte der Aberlours so ganz im heimatlichen Dialekt? „Najana“ klingt zunächst wie eine Name von irgendwas/wer – ist aber eben nichts anderes als „naja na“, also soviel wie „nun – dann ist das eben so“ – nur im Dialekt eben. Aberlours- und Horch-Frontmann Klaus Adolphi nennt das den „offiziellen Ausflug in mitteldeutsche Sprachniederungen“.  Najana ist jedenfalls ein Bonustrack des neuesten Aberlours-Albums und zu hören jetzt auf Youtube und live demnächst auf Adolphis Fluchtburg in Elben.  Ungewohnt aber gut wie immer und ein Grund mehr, sich die Band mal wieder live anzusehen/hören. Darauf einen Singlemalt!

Tourplan The Aberlours

Genau so!

Eine kleine, aber richtige und gute Antwort auf vieles, was gerade hier passiert, ist dieses Lied von Martin Rühmann und Freunden. Ich bin froh und stolz, ihn kennengelernt haben zu dürfen. Genauso stolz wie auf meine Freunde in Berlin und auf jene, mit denen ich gestern in Erfurt eine wunderbare Party feiern durfte. Ohne Euch wäre derzeit vieles unerträglich. Danke Martin und Schlumpe + alle anderen!

Groß, größer, White Buffalo

Große Musiker gibt es viele. Also solche, deren Musik sie groß gemacht hat. Große Musiker von der Statur her sicher nicht soviele. Einer derjenigen, der beides aufzuweisen hat, ist Jakob A. Smith, als Musiker unter The White Buffalo unterwegs und inzwischen auch hierzulande einer kleinen Fangemeinde  bekannt. Spätestens seit seiner Soundtracks für die Serie Sons Of Anarchy (u.a. Come Join the Murder mit den Forest Rangers) hat der große Mann auch in Europa treueste Anhänger. Nicht ohne Grund: seine Stimme, seine Texte, seine Statur – alles außergewöhnlich groß. Am Montag gab der Musiker aus Oregon ein kleines aber feines Konzert im Ramones Museum in Berlin. Anlass war eine kurze Promotiontour (Berlin/Hamburg/London) für sein Album Love and the Death of Damnation.

Das fünfte Album des aus Eugene (Oregon) stammenden amerikanischen Countrymusikers, der eine Zeit lang lieber in Parks und auf Straßen als in Clubs und Hallen spielte, zeigt wie kein vorhergehendes das textliche und musikalische Spektrum des Zweimeter-Mannes. Nachdem Smith viele Jahre über das Leben auf der Straße, über die Liebe und sein Land gesungen hatte, kam das 2013er Album Shadows, Greys & Evil Ways als ein Konzeptalbum über Kriegsrückkehrer aus dem Irak und brachte Smith die ersten größeren Erfolge in den USA. Nun singt er wieder über die Liebe, über den Schmerz, über Verlorenes, Vergangenes, über die Suche, über sich und das Leben. Ein Leben, das in seinen Songs immer etwas dreckig klingt, aber nie verlogen.

Kaum ein halbes Lied braucht The White Buffalo um das Publikum auf seine Seite zu ziehen. Nicht nur, dass er eh alle überragt, trifft er mit seiner tiefen und vollen Stimme auch noch  den Ton seiner Gäste und so manche(n) mitten ins Herz, mit seinen Texten sowieso. Songs vom neuen Album (u.a. I Got You, Where Is Your Savior, Dark Days) feiert das Publikum genauso wie seine älteren (u.a Wish It Was True, Oh Darling, Don´t You Want It, Into The Sun). Nach einer Stunde ist dann auch schon wieder alles vorbei und obwohl oder gerade weil es viel zu kurz war, blieb am Ende nur eine Frage: Wann kommst Du wieder? Mit Band? „Maybe in the summer or by the autumn„, sagt der große Mann zum Abschied während er in Selfiehandys lächelt und Hände schüttelt. Thank you, great Buffalo!

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Getting Away With It All Messed Up

Musste mal sein hier an dieser Stelle…

Austin City Limits: Foo Fighters

In Austin war ich letztes Jahr, die Fighters hab ich bisher vier Mal gesehen. Die Foo Fighters in Austin hab ich noch nicht erlebt. Aber kann ja noch kommen. Oder?

Zum 60. ein Lied

Und hier ist ein wunderschöner Text dazu.

Et blieht länger hell jetz…

…obwohl et ess immer noch Februar.

The Feast and The Famine

13 Tage noch bis zum Album…

Acht Städte, acht Studios, acht Songs

Man darf gespannt sein. Also, ich bin es. Und ein bisschen aufgeregt. Doch doch. Ja. Schon. Nicht? Aber natürlich! Ich darf das. Du auch. Selbstverständlich.

Alternativ? Grunge? Hipsterpunk?

Immer wieder mal ist sich die Kritik uneins. Die einen meinen dies, die anderen das. Und meistens gibt es noch eine dritte Meinung. Nun, beim neuen The Gaslight Anthem Album Get Hurt sind sich zumindest fast alle einig, dass es was ganz anderes ist als erwartet. Düsterer Grunge, schreiben die einen. Album der Woche, die anderen. Soviel steht fest: Es ist gewöhnungsbedürftig. Ein wenig Alternativrock. Und auch Grunge. Hipsterpunk? Ja. Könnte man auch durchgehen lassen.  Get Hurt ist vor allem eins: düster. Im Vergleich zu den Vorgängeralben geradezu beängstigend. Kein 59-Sound, keine Brüller für Mädchen in Jeans und T-Shirts. Warum das so ist, haben die Experten von ppq herausgefunden: Sänger und Frontmann Brian Fallon hat im neuen Album seine Scheidung verarbeitet. Da wird einiges klar. Und man hört es gleich mit anderen Ohren.

Schnappschuss der Woche

P1080828Zufällig am Kudamm entdeckt: die beiden jüngsten Stones-Fans, die heute zum Konzert nach Berlin gekommen sind.

Sonic Highways

Allen bpb-Lesern und FFFans erholsame Pfingsttage!