Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung,

aber nicht auf eigene Fakten.

Daniel P. Moynihan (angeblich)
Werbeanzeigen

Genquotient 8713

Ich bedanke mich bei Nele für diese Buch-Rezension:

Unfassbar packend

Genquotient 8713 von Ole Pankow hat mir eine schlafarme Nacht bereitet- genau so wie  ein wirklich guter Thriller sein sollte.
Ein Anschlag in der Berliner U-Bahn, einer in einem Restaurant am anderen Ende der Welt, es gibt Tote und viele Verletzte.
Schnell wird das Augenmerk auf den islamistischen Staat als Attentäter gelegt, nur der ehemalige Kommissar Doering sucht auch nach anderen Tätern. Was er im Laufe der Ermittlungen herausfindet lässt einen gruseln.
Endlich mal wieder ein ganz normaler Kommissar, der nicht alkoholabhängig und rumpöbelnd durch die Gegend läuft. Dennoch hat auch er ein Problem, seine Augenkrankheit und Ex-Kollegen mit denen er  nicht so auf einer Wellenlänge liegt.
Der Schauplatz Berlin hat mir sehr gut gefallen und ist äußerst stimmig.
Dem Autor ist es hervorragend gelungen nach einer paar Seiten eine Spannung aufzubauen und diese bis zum Ende ohne Probleme zu halten. Durch den excellenten Sprachstil entstanden keinerlei Längen.
Ole Pankow hat unheimlich viele Fährten ausgelegt, denen ich als Leserin nur zu gern gefolgt bin, um dann am Ende doch noch überrascht zu werden.
Genquotient 8713 ist ein außergewöhnlich und hervorragendes Debut welches weitaus mehr Aufmerksamkeit verdient.

Ein Gedicht

War heute auf der Suche nach älteren Fotos diverser Ferienhäuser. Was habe ich gefunden? Ein Gedicht von etwa 1985:

 

regen im mai

 

traurigkeit und regen vereint

in den straßen so grau

in der ferne das licht

so dunkel erscheint

 

auf das dach so laut

die tropfen am fenster

gleichen takt trommelt

der schmerz auf der haut

 

schatten fliegen vorbei

ungesprochene worte im wind

kann man nicht fassen

regen im mai

 

Datenschmutzverordnung

Liebe Buch- und BlogleserInnen!

Nun ist also soweit – die neue Datenschutz-Grundverordnung tritt in zwei Tagen in Kraft und ich habe (fast) keine Ahnung, was dies für dieses Blog und meine Buch-Seite olepankow.de im Gesamten und im Einzelnen bedeutet. Welche Konsequenzen sich ergeben, was ich ändern muss, was auf uns zukommt – ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung. Ich habe aber zumindest die Datenschutzverordnungen generieren lassen und eingebunden, was durchaus nachvollziehbar ist. Was ich außerdem gemacht habe und was mir außerordentlich leid tut: ich habe die Kommentarfunktion vorübergehend außer Kraft gesetzt. Das ist blöd – da ich mich über jegliche Meinungen immer gefreut habe. Selbst die Hass- und Vollpfosten-Kommentare hier haben mich immer wieder amüsiert. Kann sein, dass ich auch den Buch-Shop gänzlich ändern muss, aber da brauche ich zunächst erst noch eingehende Beratung. Soviel für heute, ich hoffe, Sie/Ihr bleibt mir trotzdem treu + bis die Tage!

New York und etwas Seemannsblut

Premierenlesung die zweite: Am Freitag (2.3.) wiederhole ich meine (am 12.1.) ausverkaufte Premierenlesung in meinem Verlag. Aus diesem Anlass hat mein Verlag ein kleines Interview mir geführt:

Mit seinem Hauptstadtthriller „Genquotient 8713“ legt Ole Pankow ein spannendes Debüt vor und bereichert damit unsere Krimi-Edition. Damit war er Anfang des Jahres auf Lesetour, signierte fleißig Bücher und schreibt mittlerweile auch schon an der Fortsetzung. Wir sprachen mit dem Autor über Boote, Amerika und das Deutsche Fernsehen. Außerdem erfuhren wir, was in fünf Jahren passieren wird.

Du bist seit vielen Jahren Journalist. Wie fühlt es sich auf der anderen Seite des Interview-Tisches an?

Ole Pankow: Es ist zwar etwas ungewohnt, aber nicht unangenehm. 25 Jahre habe ich die Fragen gestellt und somit gelernt, wie man ein Interview führt. Ich denke, das waren weit über hundert Gespräche. Das Wichtigste dabei war immer, dass sich die oder der Interviewte wohl dabei fühlt. Stellt man die falschen Fragen, schwindet das Gefühl. Nun – jetzt bin ich der Interviewte und fühle mich wohl dabei. Ich werde ja nicht als korrupter Politiker, sondern als Buchautor interviewt.

Was es mit New York und dem Seemannsblut zu tun hat, kann man  hier lesen.